Kann man ein Leben nicht nur verdichten, sondern sogar vervielfältigen?
Wie viel von einem Menschen bleibt, wenn alle nur noch eine Rolle in ihm sehen?
Sabine Vitua ist Schauspielerin, vielen bekannt als Regine Holl aus „Pastewka“, die nur einen Bruchteil ihrer vier Jahrzehnte auf Bühne und Kamera zeigt. Vom Schauspielhaus Zürich bis zur Telenovela „Rote Rosen“ hat sie sich ein ganzes Schauspielerinnenleben erarbeitet.
Wir sprechen über ihren Weg: von den klammen Anfangsjahren in Zürich bis zur Frage, ob eine ikonische Rolle zum Avatar wird, der einen verfolgt. Sabine erzählt, wie Awareness-Teams und MeToo die Dreharbeiten verändert haben, und wie unfair die Branche mit alternden Schauspielerinnen umgeht.
Ganz persönlich wird es bei ihrer Kindheit: aufgewachsen bei einer Mutter, die ein Kinderheim leitete. Sabine erzählt, wie sie ihre Mutter durch eine schwere Alzheimer-Erkrankung begleitet hat und warum sie seit 2023 Botschafterin der DZNE-Stiftung ist. Dazwischen: ihr eigener Aufzugmoment – 13 Stockwerke Angst in einem hässlichen Kreuzberger Hochhaus.
Eine Frau, die gelernt hat, dass man ein Leben nicht nur verdichten, sondern auch vervielfältigen kann.
Aufzugtür auf für Sabine Vitua!
[00:00:04] Eine spannende Aufzugfahrt mit Raul wartet auf dich. [00:00:06] Aber hast du dich schon mal gefragt, welche Hollywood-Star in unzähligen Filmen auftaucht ohne jemals im Abspann genannt zu werden? [00:00:13] Wir bei Schindler schauen bei Filmszenen mit Aufzügen natürlich immer ganz genau hin. [00:00:17] Welcher Star gemeint ist, hörst du am Ende dieser Folge! [00:00:21] Jetzt viel Spaß mit Im Aufzug Wünscht. [00:00:23] Schindl Saminemitur ist Schauspielerin, vielen bekannt als Regine Heul aus Pastefka die nur einen Bruchteil ihrer vier Jahrzehnte auf Bühne und Kamera zahlt. [00:00:42] Vom Schauspiel aus Zürich bis zur Telenovela Rote Rosen hat sie sich ein ganzes Schausspielerinnenleben erarbeitet. [00:00:50] Wir sprechen über ihren Weg von den klammen Anfangsjahren in Zürch bis zu Frage ob eine ikonische Rolle zum Arbata wird der einen verfolgt. [00:01:00] Sabine erzählt, wie Awareness-Teams und MeToo die Dreharbeiten verändert haben. [00:01:05] Wie sie ihre Mutter durch eine schwere Eifsheinerkrankung begleitet hat. [00:01:09] Und warum sie seit Jahrzehntelndzwanzig Botschafterinnen der DZNE-Stiftung ist. [00:01:15] Eine Frau, die gelernt hat dass man ein Leben nicht nur verdichten sondern auch verfehlfähigen kann. [00:01:21] Aufzugtier auf für Sabine Vitua. [00:01:28] Die Tür geht auf und wer kommt rein? [00:01:30] Ich freu mich wirklich sehr. [00:01:31] herzlich willkommen als mein heutige Gästin. [00:01:34] Sabine Vitua, schön, dass du da bist. [00:01:36] Guten Tag, lieber Raul! [00:01:37] Ich freue mich auch sehr. [00:01:39] Ich frage all meine Gästinnen immer dieselbe Frage am Anfang. [00:01:43] Wir sind ja hier im Aufzug. [00:01:45] Hattest du schon mal einen denkwürdigen Moment in einem Aufzug? [00:01:50] Also ich habe in einem wirklich extrem hässlichen Haus gewohnt in Berlin-Kreuzberg Mitte gegenüber der SPD Zentrale und das unterwohnte Ich weiß es nicht. [00:02:04] Es war, glaube ich der dreizehnte Stock ganz oben. [00:02:06] also wenn man oben war was schön. [00:02:08] aber bis mein oben war und das war sozusagen vor allem so olfaktorisch ein riesen Abenteuer. [00:02:14] Das heißt ich habe versucht gutes Atemtraining unten einzusteigen einmal kurz vorher tief Luft zu hören zu holen dann nicht mehr zu atmen und auch mich nicht großartig umzugucken. [00:02:27] Also dieser Moment wo man sich tausend Nasen wünscht oder? [00:02:33] Ja, also es ist ein furchtbarer Moment. [00:02:37] Also das war wirklich scheißlich und ich hatte immer das Gefühl... Das war ganz gut wenn Besuch da war weil die konnten eigentlich nicht gehen, weil sie genauso wie ich Angst vor diesem Fahrstuhl hatten. [00:02:47] Wir hatten alle Angst vor diesen Fahrstunden! [00:02:50] Und bist du auch schon mal in den Dreltschen Stockwerke gelaufen? [00:02:53] Ja, [00:02:53] das bin ich aber nicht allzu oft. [00:02:55] Es ist schon ganz schön anstrengend, weil ich muss sagen auch diese Treppenhauspaar Auch nicht gerade wunderschön. [00:03:02] Das ist lange her, ich ... Aber ich war da bestimmt zwei Jahre. [00:03:09] Damals als man noch öfter die Wohnung wechseln konnte? [00:03:12] Genau so was ja, das war, als ich wieder zurückgekommen bin nach Berlin und dann bin ich vierneinzig wieder gekommen. [00:03:20] Wo warst du? [00:03:21] Ich war in Zürich. [00:03:23] Wow! [00:03:26] Ja, ich fände es gar nicht so wow Als ich fertig war mit der Schauspielschule bin ich nach Zürich an den Schauspeher ausgegangen und da war ich vier Jahre. [00:03:36] Und warum war das nicht so? [00:03:37] well? [00:03:38] Man sagt doch, Schauspräger als Zürig ist eine Nummer! [00:03:40] Ja also aber dieses Zürisch wenn man auch so Berlin gewohnt war und August neunundachtzig dahin gegangen Und ich war das oder wir waren das ja gewöhnt, dass man irgendwie nach zwei Mann Hunger hat. [00:03:55] Geht meine Mini-Pizza essen für einst Fünfzig und dann hatte jetzt als ich war Anfänger an Ich habe auch nicht viel Geld verdient. [00:04:01] Das heißt, ich musste mich eigentlich auch nach der Vorstellung konnte ich auch nur was trinken. [00:04:07] Ich hab mich natürlich immer fürs Trinken entschieden und nicht fürs Essen. [00:04:10] Und habe dann von den Menschen, die gegessen haben, den Brotkopf genommen. [00:04:14] Also alles ein bisschen erbärmlich finde ich. [00:04:15] also man konnte sich nichts leisten und die haben auch Döner gehabt und der kostete fünf Franken in Zürich einen Dönen. [00:04:26] Man hatte keine Ausweichstellen. [00:04:28] das ist dann etwas besser geworden. [00:04:30] Auch die wurden ein bisschen sozialer. [00:04:34] Wie ist es eigentlich wenn man am Theater arbeitet? [00:04:39] wird man dann so nach Tarif bezahlt oder ist es auch je nachdem, wie bekannt oder erfahren oder neu man ist? [00:04:46] Also als Anfänger bist du einfach ein Anfenger und da bist du sehr schlecht bezahlt. [00:04:50] Und in Zürich bist du fantastisch bezahlt muss ich sagen weil Du auch ganz wenig Steuern zahlst. [00:04:56] aber Du lebst in einer Stadt wo Du auch für einen Zimmer eben dann tausend Franken. [00:05:01] damals waren so ungefähr gleich Demag und Franken also da blieb nichts übrig. [00:05:06] Also, ich war froh. [00:05:07] Man konnte unglaublich gute so Nebenjobs machen die so wahnsinnig gut bezahlt waren. [00:05:12] also ein bisschen sprechen und etwas lesen da was wurde hier irgendwie einen Fuffi für gekriegt hast kriegtest du da auf einmal acht hundert Franken und so? [00:05:23] Und Du hattest nicht so viel Konkurrenz wie ich hier in Berlin. [00:05:26] Das war damit konnte man sich ganz gut aufbessern. [00:05:30] aber eigentlich hatte ich das gefühlt Ich habe genauso bisschen ärmlich gelebt wie als arbeitsloser Schauspielerin in Berlin. [00:05:41] Was ich lange gar nicht wusste, es gibt von der Arbeitsagentur tatsächlich auch so eine Künstlerinnen-Vermittlungskartei oder so, wenn das richtig versteht weil man ja als Schauspielerin oft nur kurzfristige Anstellungen hat, keine Ahnung einen Dreh lang und danach quasi wieder dem Arbeitsmarkt da zur Verfügung steht und dass gerade Menschen, die noch nicht so bekannt sind dann sich immer an- und abmelden quasi. [00:06:09] Ja [00:06:09] das mache ich tatsächlich bis heute aber es ist einfach schrecklich! [00:06:16] Ich bin nur tatsächlich nach Zürich natürlich in das System gekommen und dann habe ich ja auch ein Jahr eine Telenovela in Lüneburg gemacht und danach kam ich auch mal ins System. [00:06:30] sozusagen ist das Problem, dass wir auch wenn wir einer auf Drohne nach der anderen stemmen. [00:06:38] Wir kommen nicht auf diese... ich weiß gar nicht wie es sind, dreihundertfünfundsechzig Tage in drei Jahren weil die Arbeitgeber uns übers Wochenende abmelden so ungefähr. [00:06:49] also wir sind nie längerfristig engagiert. [00:06:53] und dann gibt es eine Kurzzeit, da habe ich mich sehr gefreut weil ich wusste, da komme ich jetzt rein, weil ich so viel gearbeitet hatte ist natürlich auch wieder April-April. [00:07:04] Dafür musst du nur ganz wenig verdient haben, aber ich kann natürlich nur... Ganz viel verdienen um da über Brein zu kommen! [00:07:13] Also es wäre ja nur ein Monat gewesen. [00:07:15] also naja so... Es bleibt ein Kreuz mit uns. [00:07:20] Ich weiß meine Kollegen in Frankreich die sind da, also ich weiß nicht ob das immer noch so ist, die sind sehr viel besser aufgestellt. [00:07:28] Die haben da sehr viel mehr Unterstützung zwischen ihren Projekten. [00:07:33] Wir haben eine Sache gemeinsam. [00:07:35] Wir haben beide an der Universität der Künste studiert, aber was ganz anderes als ich... Das [00:07:42] nehme ich an, aber auch wahrscheinlich sehr viel früher! [00:07:45] Genau und du hast an der Hochschule der Künstler [00:07:47] studiert? [00:07:48] Bei mir war es noch Hochschulleher. [00:07:50] Ich habe angefangen also gerade die Universität des Künstlers. [00:07:53] Und wann war das? [00:07:55] zweitausend. [00:07:57] Oh Gott, jetzt muss ich kurz nachdenken. [00:07:59] zwei [00:08:01] Ach, so spät sind die. [00:08:02] Und was hast du studiert? [00:08:04] Ich habe Gesellschaft und Wirtschaftskommunikation studiert. [00:08:07] Und wo habt ihr gesessen? [00:08:08] in welchem Stadtteil? [00:08:10] Amierendorfplatz. [00:08:12] Ah okay! [00:08:13] Genau, die wird wahrscheinlich da am Guder an das Wetter. [00:08:18] Wir waren tatsächlich in der Hartenbergstraße, da haben wir unsere Unterrichtige gehabt. [00:08:23] Aber wir sind sehr viel gereist sozusagen weil wir hatten dann unser Aikido-Unterricht war dann wieder ein Kreuzberg. [00:08:29] also ich kann mich erinnern oder die erste Semester war komplett in Friedenau. [00:08:34] Dann haben sie sehr tolle Räume sich angeschafft am Kuhdamm tatsächlich In der Jahren Friedrichstraße wo man auch jederzeit reinkonnte. [00:08:44] das war ganz toll. [00:08:45] und Aber eigentlich waren wir nur unterwegs vom Zoner Kreuzberg nach, ich weiß nicht wohin noch. [00:08:51] Ich kann mich an Haufen von Maßregel erinnern und Snickers, die ihr gekauft haben um uns irgendwie zu ernähren, um dann irgendwie von A nach B zu kommen. [00:09:01] Weil da es war eine Hochschule und hatte eben das System dass man nur drei Monate glaube ich letztendlich studiert hatten, da hat man ja wieder so endlos frei. [00:09:10] oder haben sie den ganzen Unterricht einfach zusammengestopft. [00:09:14] Abends sind wir natürlich immer noch ins Theater gegangen und dann, na ja, dann sind die anderen natürlich in den Dschungel spaziert. [00:09:22] Und irgendwie mussten wir morgens zwar im Atemunterricht schon um neun Uhr... Ich hatte Kohleofen also das ging regelmäßig aus, es hatte gar nicht... Also kam es jetzt zwischendurch nicht nach Hause. [00:09:36] Und was hast du aus dieser Studienzeit mitgenommen fürs Leben? [00:09:42] Meine Freundinnen, das trögerische Gefühl was heute nicht mehr gilt. [00:09:49] Damals war das gut vielleicht auch wenn man jung war aber Berlin war eine Stadt da wo es... Das war okay weil man kein Geld hatte und man kam schon irgendwie durch. [00:09:58] Wenn ich mal ein Zaherer hatte dann wurde schick essen gegangen in der Osteria Nr. [00:10:02] Uno die sie auch immer noch gibt. [00:10:04] ja die Plätze die liebe ich immer noch. [00:10:08] Und so vom Studium her? [00:10:12] Das stimmt, ja. [00:10:13] Da war ja was vom Studium eher meine große Verehrung damals für die Schaubühne und ich hatte auch das Privileg bei Kleberunterricht zu haben, was mir sehr lange eine sehr denkwürdige Sprichweise abverlangt hat. [00:10:35] Und ich sah mich eigentlich als große Heroin deutschen Theater und deutschsprachigen Theater. [00:10:43] Und ich bin aber eher zur Komödie gewandert zu meinem Entsetzen erst mal. [00:10:48] Und machst du lieber Theater oder Film? [00:10:51] Inzwischen Film, muss ich sagen. [00:10:53] jetzt bin ich auch ganz schön. [00:10:54] Ich habe vor zwei Jahren also ich komme ja jetzt in ein normales Theater sozusagen gar nicht mehr rein. [00:11:00] Also ich kann so Boulevard-Sachen machen. [00:11:03] Also wo man dann die Fernsehschauspieler engagiert weil sie gekannt werden Und es ist einfach eine ganz andere Technik. [00:11:13] Also ich spreche inzwischen so schluderig, also ich hab's dann wieder irgendwie. [00:11:19] dann auf einmal hat sich der wie man so schön sagt, der Körper erinnert das ich jetzt eigentlich kann und da hat sie mir auch große Freude gemacht. [00:11:27] aber es ist... Es ist auch schon verdammt anstrengend! [00:11:31] Also und dadurch dass ich Lampenfieber habe ist das für mich auch nicht schön. [00:11:35] Das ist ein sehr anstreggender Tag. [00:11:40] Ich könnte das auf Dauer nicht. [00:11:42] Wir haben vorhin in der Vorbereitung über Lampenfieber gesprochen und ich habe das ja tatsächlich auch, und ich dachte immer, dass wird besser oder es geht weg. [00:11:51] aber irgendwann hat mir ein Regisseur erzählt, dass bleibt und das geht nicht wirklich egal wie oft man auf Bühnen- oder Vorkammergast stand. [00:12:00] Man kann es aber als Kraftquelle nutzen um konzentriert zu sein [00:12:07] Ja, das stimmt [00:12:08] um an den Fokus zu bleiben. [00:12:09] Also wenn es dann weggeht, ist schön, wenn so viel Energie freigesetzt wird. [00:12:14] Aber wenn's stecken bleibt... Es ist mir auch schon passiert, dass ich einfach in meiner Angst versunken bin. [00:12:22] Dann wirds ganz blöd und dann sind so zwei, drei Stunden auf der Bühne für die Zuschauer und auch für mich und meine Kollegen sehr, sehr anstrengend. [00:12:32] Das kann ich mir vorstellen! [00:12:35] Bevor wir weiter über Schauspieler reilsprechen, was ich bei der Vorbereitung unfassbar interessant fand war wie du aufgewachsen bist. [00:12:44] Deine Kindheit. [00:12:47] Deiner Mutter hat irgendwie zu dir gesagt sie hätte achtzig Kinder. [00:12:51] Ich weiß immer nicht ob sie gesagt hat ich bin hier sechsen achtzig oder siebenundachtzig. [00:12:56] das ist das weiß ich nicht mehr. [00:12:57] ihr sieben und achtzigstes Kind glaube ich. [00:12:58] es war ein kinderheim mit sechsten achtzig Kindern [00:13:02] Und du warst das leibliche Kind. [00:13:05] Ich war das leibliche Kind und wir waren, also nicht wie ihr, sondern sie war ziemlich schnell geschieden von meinem Vater. [00:13:11] ich sozusagen sollte mal eine ganz bürgerliche Geschichte werden Also so Vater Mutter Kind und dann auch wenn es geht noch ein paar hinterher. [00:13:20] und dann naja Dann haben die sich getrennt als ich bin geboren in Ludwigshafen da mein Vater ist Architekt, als Ingenieur gearbeitet ist dann nach Kiel gegangen. [00:13:33] Dort haben sie sich getrennt und ich bin bei meiner Mutter die gebürtige Berlinerin ist und dort auch ihre Eltern hatte, die sie natürlich sehr unterstützt haben, nach Berlin zurückgegangen. [00:13:43] und damals war es ja auch in den Sechziger das war ja dann vierundsechzig. [00:13:48] und da gab es hier noch das berühmte Das schuldig geschieden. [00:13:51] Meine Mutter war schuldigt geschieden, weil sie einen Liebhaber hatte und das heißt, sie bekam auch keine Unterstützung Und hat dann sozusagen eine Zusatzausbildung machen können, dass sie dieses Kinderheim, ich glaube mit neunundzwanzig dieses Kinderhämen geleitet. [00:14:08] Wow! [00:14:09] Ja finde ich auch wow. [00:14:11] Wirklich wow. [00:14:15] So viel erinnert man sich in dieser Zeit nicht. [00:14:18] Aber ich kann mich auch da erinnern, dass bevor sie in dem Kinderheim war, wohnten wir dann im Einzimmer mit so einem Waschbecken, wohnten wir in so einem Haus, Bodelschwinghaus oder so. [00:14:32] Das war ja das Johannes-Stift. [00:14:34] Kennst du das in Berlin? [00:14:35] Ja! [00:14:38] Da war sie bei, ich glaube erst mal so in der Altenpflege oder sowas. [00:14:42] Und da waren wir unter dem Dach also so... Ich finde enorm romantisch. [00:14:45] zwei Betten standen darin einen Waschbecken und dann hat sie... Wir hatten was? [00:14:51] Wir hatten ein Taschentücher. [00:14:52] Also Stofftaschentürcher! [00:14:54] Dann hat sie mich gefragt, was möchtest du als Bild haben? [00:14:57] Und dann hatten wir Hans im Glück dahängen. [00:15:01] Ja und das war wahnsinnig schön weil diese ganzen Sozialarbeiter waren so toll und irgendwie waren die Jungen, die waren immer verliebt. [00:15:13] Und eigentlich wurde auf den Treppenabsetzen immer Gitarre gespielt. [00:15:18] Und da sie viel arbeiten musste – und glaube ich auch Nachtschicht und sowas hatte – war ich oft im Nachthemd mit dem verliebten Pärchen da und habe der Gitarrenmusik gelauscht. [00:15:28] Also eigentlich schön! [00:15:30] Das heißt für dich war es eine schöne Zeit? [00:15:32] Ja, es war schön. [00:15:35] Es war in gewisser Weise sogar sehr schön, weil das für mich war irgendwie ... aber ich glaube so irgendwas in mir war auch so... Ich war Betrachterin. [00:15:45] Manchmal habe ich das Gefühl vielleicht war ich gar nicht dabei. [00:15:48] Es ist ein bisschen merkwürdig, weil ich gehörte ja auch nicht so dazu und ich hatte schon sehr viel Schmerz, dass mein Vater weg war. [00:15:57] Das hatte ich schon. [00:16:01] Wer hat die dieses Heim dann geprägt? [00:16:04] Na ja, also so dass ich in ganz jungen Jahren schon den kompletten Glauben an eine funktionierende Zweierbeziehung. [00:16:15] An eine bürgerliche... Also eine Frau sein und Kinder haben und ein Beruf haben. [00:16:21] Das war mir klar das das ein Kraftakt ist, den ich vielleicht nicht unbedingt leisten werde oder möchte [00:16:29] Dass sie dann auch korrelierte mit der Trennung deiner Eltern? [00:16:32] Ja, natürlich. [00:16:34] Und dass die Kinder ... Naja... Ich bin ja sozusagen dann mit denen so mitgewachsen. [00:16:43] Die waren bis sechs Jahre. [00:16:44] Dann wurden die verteilt in andere Heime, die man damals noch heim für Schwererziehbaren nennen durfte und die wenigsten wurden adaptiert. [00:16:55] Also wirklich die Wenigsten kamen mir auch aus sozial schwachen Gruppen Und also das war übrigens auch immer ein... Das war wirklich ein Riesenvergnügen. [00:17:04] Es waren alle zwei Wochen, war ein Besuchssondag und dann kamen die und das waren ja doch meistens aus dem Milieu sozusagen. [00:17:13] Also es waren sehr viele Prostituierte und mir ist es fast zugegangen wie Dolly Parton mit ihrem Vorbild einer Prostituten. [00:17:21] Die sahen einfach toll aus, die Frauen! [00:17:23] Die waren irgendwie bisschen bunter. [00:17:28] Das fand ich schon ziemlich aufregend. [00:17:30] Aber es war auch so, dass ... Eigentlich so tagsüber war's schön. [00:17:39] Wir wohnten hier, also Spandauer Forst eigentlich waren wir im Wald und da gab's Wildschweine und man hat zu viel unternommen. [00:17:49] Und abends sind die in Ihres Stockbettchen, da haben sie sich verzogen oder wurde viel geweint! [00:17:57] Das ist ja auch krass das alles mitzuerleben ne? [00:18:00] Ja, und das war dann zum Beispiel. [00:18:03] Deshalb war es glaube ich so für mich ein bisschen wie Kino, weil auch da gehörte ich ja nicht richtig hin. [00:18:09] Also für mich dankbarerweise, weil wir wohnten auch übrigens in dem Heim. [00:18:15] Es blieb so, es waren zwei Zimmer und die Toilette war... also Badezimmer war auch noch über den Flur mit einer kleinen Küche und da hatte ich meine Mutter. [00:18:26] Ich hatte jemanden [00:18:28] Und wenn die Kinder bis sechs da in dem Halbem waren und dann wegzogen, bist du ja gleichzeitig älter geworden? [00:18:34] Ja. [00:18:35] Also ich bin dann sozusagen als ab dem Moment wo ich in der Schule war hatte ich mit denen nicht mehr so viel zu tun und da kam mir auch neue nach. [00:18:45] Ich hatte eigentlich zwei enge Freundinnen da und die eine hatte das Down-Syndrom, die ist auch Sabine Und die durfte ganz viel bei so Skappe, also kürchlich. [00:18:56] Die Dankfest wurde ganz groß gefeiert und irgendwie durfte sie nicht mit weil sie hätte eine eigene Betreuerin gehabt. [00:19:03] Also da kann ich mich erinnern dass sie viel zu Hause bleiben musste aber das waren meine Freundinnen und einer die dann tatsächlich adoptiert worden ist. [00:19:16] Ja es war ein schlimmer Abschied ihr? [00:19:19] Das glaube ich. [00:19:21] Wo bist du zur Schule gegangen? [00:19:23] Im Johannes-Stift selber. [00:19:24] Das war dann... Na ja, also ich kam dann für die anderen Angestellten auf so eine Kinder der Angestellen auf so ne Privatschule. [00:19:32] Es war schon alles... Also ich hab mir das später dann als Jahrzehnte noch mal alles angeguckt. [00:19:38] Das ist so eine super, super, Superschule! [00:19:40] Also wo die Leute auch mit so Limousinen hingekart wurden, die Kinder Ja Mit einem großen Angebot. [00:19:48] Also wunderschön. [00:19:49] Ich bin sehr gerne in die Schule gegangen Also ich bin da. [00:19:53] ja, dann mussten wir... also was heißt wie mussten? [00:19:55] Meine Mutter ist dann neunzehnt zwanzig. [00:19:58] Hat sie genau abgepasst dass ich in Berlin war das Jahr anders mit dem Gymnasium. [00:20:02] Da machte man ja sechs Jahre und in einem Rest der Bundesrepublik vier Jahre und dann ist sie mit mir ins Allgäu gezogen, genau zum Übergang sozusagen. [00:20:12] Dann hatte ich noch eine halbes Jahr Grundschule im Allgäusch. [00:20:17] Und dann war halt Gymnasiam in Isni-Imallgäue. [00:20:24] Die Zeitpunkt hat sie abgepasst, aber sie sagte auch die Verantwortung für so viele Kinder war ihr zu fehl. [00:20:30] Und sie ist dann in die Psychosomatik gegangen. [00:20:32] Sie hat eine sehr große Klinik geleitet. [00:20:35] Dann war ich bei den psychisch Kranken sozusagen. [00:20:42] Man sieht ja immer krass, wenn man das hört was die Eltern alles machen, was man als Kind gar nicht mitbekommen hat. [00:20:50] So etwas wie dieses Abpassen des Richtigenen und [00:20:54] das, [00:20:54] weil man die Fule bezügt. [00:20:56] Eben weil noch ein Kinderheimleitend alleinerziehend ist und den [00:20:59] ganzen Saunen... Wahnsinn! [00:21:01] Und dann hatte sie aber... Also ich finde ihren Anspruch ans Leben der war super. [00:21:05] Sie hatte Freunde also sie ging auch aus. [00:21:08] Ich weiß nicht, [00:21:08] also... [00:21:10] Und sie hat so einen schicken kleinen roten Sportwagen und sonntag sind wir an der Wand in die Nationalgalerie gegangen mit ihren Verehren auch teilweise. [00:21:20] Also, es war toll! [00:21:22] Roger Billenson hat mal gesagt man kann das Leben nicht verlängern aber verdichten und da muss sie gerade dran denken. [00:21:31] Das ist zum Thema Kindheit. [00:21:34] ich habe Roger einmal am Bahnhof kennengelernt in Berlin. [00:21:38] Ja. [00:21:39] Das waren zweitausend so Erkamen mit. [00:21:43] Sender Berger hatte irgendeine Moderation gemacht die Musik nehme ich an Und ich musste zum Dreh. [00:21:50] Wir waren fast identisch angezogen, da war Obergin die Farbe des Herbstes und dann haben wir uns ... Er hatte einen so guten Humor und er sagte, das haben wir aber gut gemacht und wir sind ja gleich angezogen. [00:22:04] So haben wir in den Zug unterhalten und der fuhr damals sehr lange wie heute ungefähr vier Stunden nach Hamburg Und ich war ein bisschen aufgeregt nicht wegen des Drehs, ich hab da so eine Kinderserie geprägt. [00:22:19] Sondern weil ich nach fünf oder sechs Jahren Abstand meinen Vater mal wiedersehen wollte. [00:22:25] der lebt in Hamburg und haben uns sehr lange unterhalten also über dieses... Weil er fand wenn ein Vater sich beschissen verhält muss man den auch nicht... Muss man den noch nicht sehen? [00:22:37] Muss man sich nicht... Man kann Kontakte brechen. [00:22:40] Da haben wir uns sehr lang unterhalten. [00:22:41] darüber habe gesagt, ja. [00:22:44] Ich finde aber dass man bestimmte Dinge erledigen sollte weil ich merke das ist tatsächlich mein Verhältnis überhaupt zu Männern beeinflusst und ich möchte gucken ob ich da was klären kann. [00:22:55] Ja so. [00:22:56] Aber es fand nicht schön! [00:22:58] Ich fand deine Radikalität gut. [00:23:00] Konntest du etwas klären? [00:23:03] Nein ich konnte sich was klaren. [00:23:05] also ich habe mit meinem Vater tatsächlich ein sehr schönes Ende gehabt. [00:23:10] interessanterweise In der ist es im Jahr zwanzig verstorben. [00:23:17] Und unser Kontakt blieb immer sehr sporadisch, das ging dann mal und da haben wir uns wieder gestritten. [00:23:27] Ich wurde einfach schon mit einer großen Verachtung behandelt. [00:23:33] Das habe ich mir natürlich auch nicht angeguckt länger. [00:23:37] Aber als die Situation kam, als er sozusagen Hilfe brauchte ... war ich in dem Konflikt, da war meine Mutter auch schon krank. [00:23:46] Helfig oder helfig nicht? [00:23:48] Also ich müsste nicht und ... Ich habe mich aber das ging auch nur weil ich tatsächlich dann in eine Analyse gegangen bin. [00:23:57] also ich brauchte Unterstützung. [00:23:59] Ich hab mich dazu entschieden was ich ihm begleite. [00:24:04] Und es war so erlebt in Hamburg, meine Mutter am Bodensee und ich habe sehr viel gearbeitet So, dass aber nicht zu viel Zeit für meine Mutter abgeht. [00:24:15] Also ... Und ich hatte mein Cousin oder der ist Arzt und er hatte noch eine Freundin, die ist Rechtsanwältin. [00:24:23] also wir haben das ganz gut aufteilen können. [00:24:25] Ich hab mich ums Heim gekümmert und bin oft, ich bin dann doch oft hingefahren. [00:24:30] Auch viel unterwegs gewesen? [00:24:31] Ja ja genau und da war eigentlich, da ist irgendwie ... Passierte eine Annäherung. [00:24:44] Und als die Beerdigung war, er hat sich eine Seebestattung gewünscht, dann waren eben nur genau diese Rechternwelt in Lutz der Arzt und ein Pärchen, Für mich Gott sei Dank, weil deshalb habe ich abgelehnt die Betreuung. [00:25:05] Also wie nennt man die rechtliche Betreuungen übernommen worden? [00:25:09] Das war ein ehemaliger Arbeitskollege. [00:25:11] Da sind wir in so einer kleinen Runde sozusagen rausgefahren in die Bucht in Niendorf glaube ich war das also Lübecker-Bucht und mein Vater stand in der Urne so neben mir und da hab' ich gedacht Wahnsinn! [00:25:25] Das ist die erste Reise die wir zusammen machen. [00:25:28] Ah krass! [00:25:29] Krass [00:25:29] ne?! [00:25:30] Ja. [00:25:30] Und sie waren auf einer Höhe, weil er stand ja auf so einem Socken und ähm ... Ja. [00:25:38] Wow! [00:25:40] Und irgendwie war das ähm... Ich weiß nicht. [00:25:45] Es klingt zu komisch aber es war schön, ja? [00:25:47] Freaklich. [00:25:48] Nimm das so. [00:25:50] Roger Willimsen war sowieso auch eine Person, die uns gleich nicht bis heute nie wieder getroffen habe. [00:25:59] im Sinne von Da konnte sich an alles erinnern, was man ihm erzählt hat. [00:26:06] Auch wenn es schon zehn Jahre her war. [00:26:09] Er hat eine superklure Frage gestellt und ich habe mich mal gefragt ob ich da irgendwas idealisiere oder so? [00:26:17] Und dann hab' ich den wieder getroffen ein Jahr bevor er starb... [00:26:23] Ein [00:26:23] Jahr?! [00:26:24] Ja! [00:26:27] Es war unglaublich dass das Klischee der sich von ihm hatte, der sich bestätigt hat Dass er sich wirklich an den Dingen erinnert hat, die ich ihm vor zehn Jahren erzählt hatte und er wusste sogar noch wie meine Einzelverhelferin hieß. [00:26:41] Also wirklich Details wo man denkt das muss man sich nicht merken aber das war so eine Tiefe. [00:26:50] Ich hatte auch ... Meine Mutter war auf Reisen gewesen mit einer Freundin Und die mussten umsteigen in Brüssel. [00:27:00] Das war vor der Begegnung, ich glaube meine Begehung war wahrscheinlich zweitausend, also fast als ich ein zwei Jahre vorher und hat sie mir nach der Reise lachend erzählt dass sie ihm hinterher gerannt ist und gesagt hat Hallo wir kennen uns doch! [00:27:16] Und dann saß er ganz freundlich gesagt nein sagt es doch aber natürlich ah wahrscheinlich über meine Tochter kann hatte er nie gehört den Namen. [00:27:25] Dann sagt sie doch vielleicht aber über ihren Freund, den kannte er wirklich Karl-Lehgemann. [00:27:31] Und als ich ihn die Geschichte ... Wir haben dann fürchtlich drüber gelacht und als wir uns dann getroffen haben, konnte er sich genau an diese Geschichte auch noch erinnern wie ein Brüssel auf der Rolltreppe meine Mutter auf ihn zustürmt. [00:27:44] Ja, ja. [00:27:45] Und nicht von ihm ließ! [00:27:50] Aber bin bei einer Erscheinung. [00:27:54] Im Zeiten wie diesen verdisst man so jemanden, der das auch noch mal für einen Einordnen kann oder doch aus einer anderen Perspektive betrachten würde. [00:28:07] Wenn deine Mutter dich heute spielen sehen würde, würde sie sofort etwas erkennen wo sie sagt ja da warst du als Kind auch schon so? [00:28:21] Das Lustige war, dass meine Mutter das ganz toll fand. [00:28:23] Dass ich Theater spiele. [00:28:26] Das fand sie ganz aufregend und schön. [00:28:28] Und hat auch manchmal so hinter die Bühne kommen oder sowas. [00:28:31] Das war sie ganz toll! [00:28:33] Und das Fernsehen, da war sie auch manchmal dabei. [00:28:37] Ich hab vor irgendwelchen Sachen... Ich glaub Bulle vom Tölz zum Beispiel, weil wir uns an Ehembar-Tölz getroffen hatten, war sie dann Statistin und so. [00:28:45] Dann hat sie mir mal ins Ohr geschlüstert. [00:28:46] Die war sehr lustig, ne? [00:28:47] Meine Mutter hat sie gesagt Das ist kackenlangweilig hier. [00:28:52] Die Fahrt, das furchtbar! [00:28:54] Wie sagt du immer wie kannst du deinen Tag so verbringen? [00:28:58] Ich sag das... Das ist ja man sitzt da bloß blöde rum. [00:29:01] Ja die Frage habe ich jetzt tatsächlich zu stehen. [00:29:04] Wie geht bei mir dieser ganzen Warterei um? [00:29:07] Diese Warterei ist natürlich so ein... ist schrecklich, weil wir hatten ja über dieses Nervositiv mit Lampenfieber gesprochen. [00:29:20] Weil die ist natürlich auch der Fokus auf das was passieren wird. [00:29:26] Der ist ja da und eigentlich diese Warterei versuchen da nicht zu sehr daran zu denken, sondern irgendwie quatscht zu machen ein bisschen rumzualbern. [00:29:41] Sich mal irgendwie die anderen an zu betrachten. [00:29:43] also um irgendwie in so eine andere Ebene zu kommen ja nicht zu sehr in diese Geschichte um natürlich frisch zu bleiben aber dadurch dass man läuft sozusagen auf zwei Spuren und irgendwie ist das auch In gewisser Weise gar nicht uninteressant. [00:30:02] Ich kann gar nicht sagen, dass ich mich langweile. [00:30:06] Ich sehe dann Dinge an die ich nie angucken würde. [00:30:10] Es ist so was Kontemplatives oder ich weiß nicht, ob man sowas nennt? [00:30:13] Also von den Trittagen im Moment in der Konzentration zu sein, das geht natürlich auch oft genug schief weil man braucht ja im Grunde Wir brauchen nur zwei Dinge, also jetzt außer gelernten Text und so weiter. [00:30:32] Aber man braucht eine Lockerheit, eine Wachheit und eine Konzentration, dass man rauskommt aus diesem Verbissenen. [00:30:42] Und das ist ein sehr schwieriger Zustand. [00:30:48] Ich weiß nicht in der Physik gibt es doch sowas, das weiße Rauschen. [00:30:51] Man muss irgendwie in so einer Möglichkeit sein, dass alles passieren kann. [00:30:58] Also, dass man emotional auch ganz aufgewraut ist. [00:31:05] Also das was man im normalen Leben immer schön zudeckt wenn man ja immer so berein ist, wenn es geht. [00:31:12] Wobei, das finde ich im Alter schön, das leg' ich ab. [00:31:14] Das bin ich auch ganz stolz... also bin ich froh drüber und das gefällt mir! [00:31:18] Aber man ist sozusagen die Po, also man ist eben letztendlich auch sehr lebendig. [00:31:27] Das ist das Schöne [00:31:28] Ja, das stimmt. [00:31:30] Man spießt halt doppelt durch? [00:31:32] Im Maskenwagen zu sitzen, zu warten bis man dran kommt und dann die ganze Zeit aufgeraut zu bleiben... [00:31:38] Na ja also man schafft das nicht so lange aufzurauben. [00:31:41] aber ich gehe zum Beispiel auch ganz oft spazieren. [00:31:43] Ich weiß wie viel Zeit ich ungefähr habe. [00:31:48] Wunderschön ist es grundsätzlich wenn ich eine nette Maskenbilderin habe. [00:31:53] Dann wird geplaudert über so wichtige Dinge Was macht einen Falten frei und solche Sachen oder was? [00:32:01] Wo halten die Locken am besten, dass ich sie nicht am nächsten Tag schon wiederwaschen muss. [00:32:04] So solche Dinge, die sind wahnsinnig schön und erheitern dann wenn man genügend Zeit hat. [00:32:11] weiß man kann auch schnell ein paar Telefonate machen aber man ist also Ich zumindest muss auch immer sehr drauf achten was das Essen anbelangt weil ich eben Wenn es nur langweilig sehen würde oder wenn's manchmal kann man sich auch gar nicht zusammenreißen, dann ist es langweilig. [00:32:27] Dann habe ich zum Beispiel das dringende Bedürfnis ganz viel zu essen und wenn ich ganz viel esse werde ich ganz müde und ganz träge und überhaupt nicht fähig irgendwie irgendeine Emotion von mir hochzuspüren. [00:32:39] also das ist so ja aber interessant. [00:32:46] Aber lesen kann ich zum beispiel nicht, was ich sehr gerne tue. [00:32:51] Ich habe so eine Serie gemacht, also wenn du so Serien machst dann bist du natürlich in den Strukturen, in deiner Figur, die Art von Texte gesprochen sind. [00:33:02] Sehr firm würde ich mal sagen und vor allem als ich dann noch so jung war und mir das alles gut merken konnte aber da hab' ich dann zum Beispiel ein Buch mitgenommen nicht allzu interessant aber eher sowas wie ein Kremier oder sowas. [00:33:17] Aber es war so wenn man mich dann gerufen hat dass ich jetzt dran bin schlechte Laune gekriegt, dass ich das nicht mehr machen konnte. [00:33:24] Ich war so wütend, weil ich lieber weiterlesen wollte als da jetzt was zu spielen. [00:33:30] und deshalb ist es, ich kann nichts Interessantes, ich könnte so Mode-Zeitschriften durchgucken oder mich bei Instagram verhaken aber sowas richtig interessantes, was mich auffühlt, kann ich mich nicht mit beschäftigen. [00:33:45] Das kann ich nur als Vorarbeit machen. [00:33:48] Das ist eine schöne Beobachtung welche Lektüre funktioniert und welche nicht, dass zu wissen ist doch gut. [00:33:56] Ach so! [00:33:56] Und das bin ich leider... Ich hatte in zwei, drei Jahren eine Rolle gespielt. [00:34:04] Da ging es um einen Sudoku-Würfel. [00:34:06] Und da ich das in meinem Leben noch nie gemacht habe, hab ich angefangen mit so einem Heft gekauft und erst mal ein Sudoku zu machen. [00:34:13] Und ich bin an diesem blöden Sudoku so hängen geblieben, dass zum Beispiel was ist, Ich habe mir auferlegt, weil ich es dafür nicht für eine süchtige Verhalte. [00:34:25] Wir haben den Tagesspiegel abonniert, da sind zwei immer drin ein mittleres und schweres. [00:34:30] Wenn ich mein Tag gefüllt ist darf ich nur das mittlere Schwere machen, weil das weiß ich nicht, zwanzig Minuten oder so hab' ich das aber das schwere das dauert schon richtig. [00:34:41] Aber wenn ich dann beim Drehen Zeit habe... [00:34:45] Dann sammelst du die, schneidest du dir aus tust in deine Klebe [00:34:47] Eier? [00:34:49] Ja, ohne Scheiß. [00:34:49] Sie sind dabei! [00:34:50] Ich freue mich dann schon immer und mein Mann muss die immer dann auch liegen lassen zu Hause. [00:34:54] Ach, das ist ja gut so. [00:34:55] Wenn ich da nachhause komme... Und kann noch nicht in die Sudoku stürzen. [00:34:59] Ich kann jetzt nicht, musst du Sudoku machen. [00:35:04] Sehr gut sehr gut. [00:35:06] Aber jetzt sind wir mit der Frage irgendwie abgeschweift was würde deine Mutter in dir als Kind wiederentdecken wenn du spielst? [00:35:19] Ich weiß es gar nicht. [00:35:20] Also ich muss sagen dass meine Mutter mich Ich würde fast sagen, abgöttisch geliebt hat. [00:35:27] Und ich glaube immer Angst hatte wenn ich zu konventionell bin. [00:35:34] und ich glaube sie würde sich freuen dass sich ein bisschen freier geworden [00:35:41] sind. [00:35:43] Ja! [00:35:44] Ich glaube sie freut sich immer wenn ich schlagfertig bin, wenn ich intelligent bin... Ja, für mir das blöde Aussehen egal ist. [00:36:02] Wenn ich überraschend bin und die Spontanität ... Das hat sie wirklich auch sehr gefordert. [00:36:07] Und wenn ich lustig bin? [00:36:08] Sie hat mich wahnsinnig geliebt als Regine. [00:36:13] Und hat immer gesagt, mein Kind kann besoffen spielen! [00:36:17] Das gibt es nicht. [00:36:18] Das finde ich toll. [00:36:19] Und sie hat mich immer halt mal gesagt, das kannst du ja nicht machen. [00:36:23] Aber trinkst du nicht vielleicht [00:36:24] doch?! [00:36:25] Also wenn du das spielst Das gibt's doch nicht. [00:36:28] Und dass ich das nüchtern spielen kann, das fand sie super! [00:36:32] Regina Oll bei [00:36:34] Pasta... Wer war Pascal? [00:36:35] Genau. [00:36:36] Daher kenne ich wahrscheinlich auch viele. [00:36:39] Ja, ich glaube auch. [00:36:41] Gerne gesehen. [00:36:45] Du hast vorhin erzählt – das fand ich ganz schön -, dass du im Kinderheim natürlich eher als Besucherin gesehen hast und du in dem Film geschaut hast quasi. [00:36:54] Hat dich das vielleicht auch...? [00:36:57] geöffnet für verschiedene Lebenskonzepte. [00:37:01] Es gibt und durch Beobachtung auch sich reinfüllen konnte... [00:37:06] Ich glaube, ich glaube tatsächlich dieses ... das ist jetzt ja auch wieder sehr interessant im Älterwerden also dass ich eine eindeutige Randständigkeit hatte [00:37:20] und [00:37:22] tatsächlich sehr mit meiner Einsamkeit konfrontiert war. [00:37:26] Aber es ist natürlich einen guten Blick ermöglicht hat, einen genauen Blick. [00:37:32] Und dann kam die Jahre so... Eigentlich schon mit der Pubertät da. [00:37:36] was andere für andere furchtbar war, war für mich toll. [00:37:39] Ab der Puvertät war ich mitten im Leben und ich gehörte so dazu. [00:37:45] Ich hatte so Möglichkeiten nach außen. [00:37:49] Und ich glaube, war auch saut dumm in dieser ganzen Zeit als ich meine Gut wäre, welcher Bogotierende nicht. [00:37:55] Aber [00:37:55] es war ein bisschen ... Ich hatte Oberwasser und ich glaube das war charakterlich sicherlich nicht so gut aber es hat Spaß gemacht! [00:38:06] Und jetzt tatsächlich ist so Ja, habe ich oft mal nachgedacht dass so dieses Wenn man so als frau in die wechseljahre kommt das ist so Das ist so kind plus auf einmal oder frau minus. [00:38:23] Ich kann es gar nicht sagen das ist So das isso anders. [00:38:27] also weil man Tatsächlich aus diesem markt und auch für einen selber dass sich er so dass ich mich nicht mehr Als marktobjekt oder als marktsubjekt betrachte verändert ja alles. [00:38:46] Total, darüber werden wir wahrscheinlich noch reden über wie sich der Markt auch geändert hat aber natürlich durch das Alter die Anfragen vielleicht sich auch verändern haben. [00:39:02] ich würde trotzdem vorher noch ganz gerne wissen wann hast du gemerkt Ich will und muss Geschichten erzählen auf der Bühne vor der Kamera. [00:39:14] Also ich habe tatsächlich dadurch, dass ich... also wenn ich sage, da umflurte mich immer so eine Einsamkeit, die wurde natürlich auch sehr geschürt von mir selber. [00:39:31] Ich habe sehr viel gelesen auch! [00:39:32] Also ich hab sehr viele Dinge alleine gemacht sozusagen. [00:39:39] Und ich hatte wahrscheinlich so das Gefühl oft das Gefühl, ich bin so übervoll. [00:39:46] Ich explodiere wahrscheinlich irgendwann. [00:39:50] Da muss was raus und ich habe keinen Kanal so richtig gefunden und dann hatte ich auch nicht so richtig gutes Zutrauen. [00:40:00] also den Sport. [00:40:02] Ich war sportlich aber jetzt auch kein Kreik oder so. [00:40:06] Darüber konnte kann man natürlich eine ganze Menge ablassen. [00:40:08] Ich war aber nicht so sonderlich musikalisch, also ich bin nur bis zur Blockflöte gekommen. [00:40:13] und ja da ich Literatur schon als Kind, also Lesen so toll fand und dann Hochachtung vor Literatur habe, war mir immer klar schreiben kann ich nicht und die Kunst waren ja auch zu weit weg. [00:40:32] Aber ich gedacht das Einzige was geht ist Spielen! [00:40:34] Es ist natürlich ja so... Also so war es ein bisschen Wie gesagt, das andere schaffe ich ja nicht. [00:40:39] Spielen könnte ich zur Not! [00:40:45] Das ist sehr, sehr naiv gedacht und so bin ich da auch ran gegangen. [00:40:51] Ja, [00:40:51] weil dann wurde es so aufgenommen? [00:40:53] Es [00:40:53] hat aber auch ein bisschen gedauert. [00:40:55] Es war dann schon glaube ich meine dritte oder vierte Prüfung. [00:41:01] Gab es in meiner Ausbildung auch Ballett- und Feften? [00:41:06] Kannst du mir erklären, warum das eine Bedingung ist? [00:41:09] Also bei der Ausnahmeprüfung nicht. [00:41:11] Aber Fechten gab es ja tatsächlich in einigen Stücken, dass gefochten wurde und ich fand es tatsächlich interessant weil am Fechten bin ich ziemlich gescheitert, weil ich... Und das fand ich sehr... Das hat viel nach sich gezogen, Du kannst halt die Stiche mal in den unten rummachen oder eben ins Gesicht, ins Gesicht gehen. [00:41:36] Und ich konnte einfach nicht ins Gesicht zählen. [00:41:38] Ich konnte es nicht und mir [00:41:41] ist... Was ja erstmal sympathisch ist? [00:41:45] Ja, aber es ist auch wahrscheinlich sympathisch wenn ich sage mit setzen möchte weil ich weiß was für Sätze, für eine Kraft haben, auch nicht ins Gesicht treffen. [00:42:01] Schwäche Angst sozusagen. [00:42:04] Und das hat ganz lange gedauert, bis ich das eigentlich... Ich weiß auch gar nicht so richtig durch was es sich eigentlich dieses ganze Innere, dass ich nach außen gehen konnte und auch jemanden verletzen, also das musst du können. [00:42:20] als Spieler ist ja ein Spiel! [00:42:24] Das ist mir tatsächlich, da habe ich ganz lange zu überaucht. [00:42:29] Also als Mensch mit Behinderung fragte ich mich schon, wie viele Menschen man ausschließt wenn Ballett und Fächten Teil der Ausbildung ist. [00:42:40] Ich glaube sie hätten dich jetzt nicht an die Stange gezwungen. [00:42:44] Das glaubst du? [00:42:47] Nein aber... [00:42:48] Aber dann würde ich gleich von vorne her sagen naja da kann das halt eh nicht. [00:42:52] deswegen nehme mir den gar nicht auf. [00:42:55] Es wird sich doch jetzt auch in Ausbildungen sehr verändert haben, nehme ich doch mal an. [00:42:59] Ich weiß nicht, das ist ja jetzt meine Frage eher an dich. [00:43:02] Kennst du Schauspielerinnen mit Behinderung die die Ausbildung durchlaufen haben? [00:43:06] Naja und jetzt fehlt mir der Vorname blöderweise Samuel Koch. [00:43:13] Der hat es ja innerhalb seiner Ausbildung erlebt und ist dann zu Ende gemacht sehr guten Theater gelandet. [00:43:24] Aber das ist ja bald der einzige, zumindest den man so kennt? [00:43:26] Ich glaube auch ... [00:43:30] ich fürchte, dass es noch ... Das stimmt schon. [00:43:39] Wir sind schon sehr viel weiter, dass Queere und Menschen mit anderer Hautfarbe dabei sind. [00:43:46] Also Spiele, neulich haben wir eine Serie gemacht fünf Hauptdarstellern und zwei davon waren asiatisch gelesen. [00:43:58] Das ist schon toll! [00:44:02] Früher hat man weiße Menschen schwarz angemalt, heutzutage setzt man aber immer noch nicht mehr nette Schauspieler in einen Rollstuhl und lässt den rollgefahrenen Spielen. [00:44:16] Ja, das ist ja hier krass. [00:44:19] Es zeigt wie wenig in der Stelle passiert im Vergleich zu anderen Bereichen [00:44:23] Absolut. [00:44:24] Ich kann Sie mir auch vorstellen, ich sehe die Produktionsleiter der Hersteller, es kostet aber... Was haben [00:44:30] sie denn gefunden? [00:44:31] Genau, das ist ... Ja. [00:44:37] Du hast ja jetzt schon seit vielen Jahren in der Wunsch unterwegs. [00:44:42] Gibt es einen Unterschied zwischen öffentlich-rechtlichen Produktionen und privaten Produktion oder auch flexible neuen Netflix & [00:44:52] Co.? [00:44:53] Also ich kann jetzt so, weil ich gerade was für Netflix gemacht habe. [00:44:56] Da fällt mir zum Beispiel auf ob die schon damit arbeiten dass die Aufmerksamkeitsspanne sehr gering ist bei den Menschen. [00:45:06] Die Szenen sind sehr verknabbt und entsprechend nicht allzu viel Informationen. [00:45:17] also ich finde es ein bisschen. [00:45:19] das klingt jetzt auch saudof mein ich jetzt nicht aber es wird ein bisschen simpler Glaube ich. [00:45:25] Mhm, kriegt die da auch her? [00:45:27] Na? [00:45:28] Auf der anderen Seite sehen wir ja alle ... Also ich hab zuletzt diese Serie Adolescents gesehen, die mich wirklich umgeblasen hat also... Die ich gar nicht nach erzählen kann so komplex ist sie. [00:45:43] oder jetzt übrigens? [00:45:44] ähm das spiele ganz, ganz klein mit aber deshalb habe ich's schon gesehen weil eine Teampremiere war Babylon Berlin. [00:45:51] das startet ab morgen. [00:45:52] diese letzte Staffel. [00:45:55] so unfassbar gut. [00:45:58] ARD und Sky. [00:46:00] Sky gibt es ja gar nicht mehr, [00:46:03] aber früher Sky. [00:46:04] Ja genau. [00:46:07] Und wie unterscheidet sich das von öffentlich-rechtlichen Produktionen? [00:46:10] Also ich bilde mir das so ein als Zuschauer. [00:46:13] Öffentlich-rechtlich hat noch ein bisschen Geld die Privaten da muss alles zack zack gehen und dann kommen die Streamer. [00:46:20] die haben innovative neue kreative Ansätze und Ideen müssen aber schnell produzieren. [00:46:28] Ist bei den öffentlich-rechtlichen leider inzwischen auch so, also ich würde sagen es gibt unfassbar gute Stoffe die im Grunde genommen. [00:46:41] wenn man's von der Verantwortung her sehen würde müsste man sagen das ist so eine geile Idee die ist so außergewöhnlich. [00:46:50] wir müssen uns aber noch ein Jahr dran setzen um die richtig zu vertiefen und die richtige Spannung da reinzukriegen. [00:47:01] Und das findet nicht statt, weil ein Sender dann plötzlich eben so eine Serie zum Beispiel vergibt und keine Produktionsfirma der Welt inzwischen mehr in der Lage ist, das abzulehnen und zu sagen Nein wir können das nicht machen sondern es wird dann gemachten dass es dann diese sogenannte mit heißem Nadeln und das ist sehr schade So empfinde ich das. [00:47:31] und trotzdem würde auch sagen, dass die öffentlich-rechtlichen mit einer ganz... anderen einem doch einen größeren Anspruch an die ganze Geschichte gehen und inzwischen allerdings auch sehr, sehr viel Angst haben. [00:47:46] Weil das Publikum also weil es doch im Quote geht, dass Publikums veraltet wie kriegt man die Jungen ran? [00:47:51] natürlich indem man Influencer mit reinzieht ins Boot die dann noch spielen. [00:47:57] Das wird inzwischen, es ist ein merkwürdiges Konglomerat. [00:48:02] Also wie man da alles so zusammenspielt auf verschiedenen Ebenen also. [00:48:08] Ach Qualitätsnebenen? [00:48:09] Absolut ja natürlich! [00:48:12] Es werden andere Instinkte gefragt sozusagen und das empfinde ich schon als schwierig. [00:48:23] und nun ist das auch so dass sich bei beiden Sendern, also weil ich jetzt die ARD einfach mal zusammennehme mit allen Untersendern. [00:48:31] Und das ZDF dann haben die leichte Unterhaltung des ZDf am Sonntag, dass die ARd am Freitag so ein bisschen für die breite Masse, ein bisschen komisch nicht allzu komisch aber auch ein bisschen ernst meines Thema drin, aber auch nicht als so vertieft, Also ich würde nennen sowas immer so ein bisschen auf Schlagerniveau. [00:48:51] Also da ist so Gefühl drin, aber eher Gefühltchen ne? [00:48:55] Also das ist nicht... Ja die Ablenkungsgeschichte. [00:49:01] Aber dann gab es der Bullen von Tolles und Pastefter, die auch nicht vor den öffentlich-rechtlichen. [00:49:05] Ne, das stimmt! [00:49:06] Und die waren zum Beispiel beide gut, ne? [00:49:09] Aber die hatten auch eine interessante Geschichte. [00:49:12] als Bullen Von Tolles weiß ich nichts darüber. [00:49:14] Aber also habe ich nur mal mitgemacht. [00:49:18] Aber bei Pascal war es so, dass wir angetreten sind für RTL. [00:49:22] Und dann wurde ein Pilot gemacht und dann ist der Haus hoch durchgefallen also bei den Umfragewerten. [00:49:34] Dann hatte aber die Produktionsfirma und sicherlich auch Pascal und Pascal haben daran geglaubt zurückgekauft und sind damit tingeln gegangen. [00:49:45] Und dann hat Satz-Einstein zu Schlag bekommen, später eben Amazon. [00:49:51] Das heißt welchen diesen dreien also privat öffentlich-rechtlich oder streamer sag ich jetzt mal würdest du mehr Mut zutrauen bei der Produktion von Stoffen? [00:50:04] Das kann ich gar nicht sagen. [00:50:05] das ist... Ich habe jetzt einfach sehr viel mehr für die ARD gearbeitet, also einmal für den SWR größer und einmal ansonsten jetzt mehrmals für den WDR. [00:50:21] Und da finde ich es ist ein sagen wir mal zumindest transparenteres Verhältnis bei, dass man als größere Rolle sozusagen anders beteiligt wird und auch Änderungen stattfinden. [00:50:46] Ich war jetzt mal eine provokante Frage. [00:50:51] Es gibt so einen gewissen Volksport in Deutschland, der eine Volksport ist zu sagen die Bahn is doof, der andere Volksport es zu sagen tatsächlich deutsche Produktionen sind immer schlecht. [00:51:08] Woran glaubst du liegt das? [00:51:10] Also es gibt Leute die sagen zu mir Ich könnte das niemals gucken, ohne's gesehen zu haben. [00:51:17] Ja ich weiß es ist auch gerade. [00:51:19] also übrigens ganz schlimm. [00:51:20] ist es natürlich bitte ein deutschen deutschen deutschen Humor und auch so super Stefka was ja an sich in der Volksserie ist wird höre ich dann auch dass mir Leute einfach sagen nee du das kann ich nicht gucken. [00:51:31] Das ist nicht mein Ding! [00:51:32] Das finde ich nicht lustig ne? [00:51:35] Es ist gar nicht lustige. [00:51:36] In Amerika wird das viel interessanter erzählt. [00:51:42] Ich weiß es nicht, das sind so verschiedene Sachen. [00:51:44] In vielen Punkten haben sie recht mit der Bahn natürlich auch aber wobei ich bin eigentlich auch wenn ich Stunden drinsitze kann ich sagen dass es rundläuft aber ich bin ein großer Anhänger der Bahn. [00:51:55] Ich fahre sehr gern Bahn. [00:51:59] Es ist natürlich auch ein bisschen... ... ein deutsches Phänomen. [00:52:03] Erstmal hat man sich mal abgesichert, dass die Masse ist doof findet, da kann man auch noch darauf kacken sozusagen. [00:52:09] Also es ist so richtig schön wo's nicht weh tut, dass man auch nicht so dabei ist sein Stimpchen abgibt das Doof und das Doaf und es ist übrigens total doof. [00:52:18] Jetzt ist natürlich das nächste wird wahrscheinlich jetzt die armen Autos mal treffen ne? [00:52:22] Die waren ja, das war ja stolz wenn die jetzt mal so überholt werden von den Chinesen oder Japanern. [00:52:29] Ja also das finde ich so'n bisschen... Das ist so die eine Sache und auf der anderen Seite finde ich allerdings auch, dass es zu wenig Sachen gibt, die interessant sind. [00:52:44] Und weil ich glaube das die Verantwortlichen auch viel zu sehr man versucht zu kopieren. [00:52:50] also was hat denn da funktioniert? [00:52:53] Passt einfach als auch ne Kopie! [00:52:56] Aber irgendwas eigenes zu machen... Da gab's doch dann auf einmal dieses Wie hieß denn das mit Caroline Peters da, was auf dem Land gespielt hat? [00:53:08] Und das mit Morty. [00:53:10] Hengar schießt diese Ort. [00:53:12] Mord mit Aussicht ist das! [00:53:15] Das lief zuerst gar nicht, dann war das ganz... Dann lief das wie Bolle. [00:53:20] und dann haben sie auf einmal gesagt, haben Sie Heiter bestürztlich erschaffen um zu sagen ja es muss immer grimmig sein aber es muss sehr witzig sind, immer regional. [00:53:28] Man musste ein bisschen schwäbisch, dann brauchst du ein bisschen hessisch. [00:53:31] Dann brauchst Du ein bisschen norddeutsch und ein bisschen platt. [00:53:33] Da oben in die Insel ist auch noch gut. [00:53:35] Und da machten alle das Gleiche! [00:53:37] Und dann merkte man naja es hat ein bisschen abgekupfert... ...und dann wurden alle wieder eingedampft. [00:53:41] Also ich weiß ja komisches Geschäftsmodell oder? [00:53:46] Schon ziemlich ja aber auch so. [00:53:49] Keine Ahnung, Babylon Berlin ist jetzt schon eine Seele wo ich sagen würde okay, die ist hochkarätig produziert auch aufwendig von den Kostümen, von den Effekten her würde wahrscheinlich international auch bethalten. [00:54:08] Ich habe heute gelesen übrigens es ist sogar... ich muss dich sehr lachen das ist nach Nordkorea verkauft. [00:54:16] Wer [00:54:16] schafft das denn schon? [00:54:19] Aber zum Beispiel ist da das Hotel [00:54:23] Ja, [00:54:25] da hast du ja mitgespielt. [00:54:26] Ich habe ehrlich gesagt nur den Trailer gesehen und ich hatte ein Cringe-Gefühl wenn es um so Effekte geht. [00:54:34] Einfach nur komputeranimierte Effekten! [00:54:38] Und da hab' ich das Gefühl... Das kriegen wir in Deutschland einfach nicht hin. [00:54:45] Also ist es der Vorspann? [00:54:47] Ich muss sagen dass sich das visuell sehr gerne mag auch gerade in dem nicht ganz, ganz perfekten und in diesem Hotel selber was so ein altes Gronnhotel ist. [00:55:01] Das finde ich wunderschön als Sehnsortsort. [00:55:06] also ich muss sagen dass ich das... Also ich habe da auch meine Kritikpunkte. [00:55:10] so es ist nicht aber ich finde das wunderschöne Räume. [00:55:19] Und ich muss auch sagen, da ist die Erde als das Hotel beworben. [00:55:26] Dass eben so ein alter Kasten ist und dann ist ja auch kaum Zulauf interessiert sich ja kaum einen Gast dafür. [00:55:35] Dann siehst du den blauen Planeten und es ist natürlich eine Projektion der Werbung des Hotels. [00:55:42] Manchmal flackert das also funktioniert der Strom wieder nicht oder was? [00:55:47] Und dann siehst du, wie die Erde wirklich aussieht in rot, in verbrannt. [00:55:52] Also sie brennt. [00:55:54] und ich muss dir sagen, wenn dieses Bild bei unser blauer Planet unsere Erde da so... [00:56:02] Mehr an der Realität als beim... [00:56:04] Ja das war so dass ich ... Wir hockten dann in dieser Studiologischer Weise und das war so stickig. [00:56:13] Und wir waren eigentlich alle mal krank, weil wir eine steckte den anderen an. [00:56:17] Meiner Meinung nach waren die Farben auch noch nicht ganz getrocknet, weil es ... Man wusste so ganz schnell von großem Frohstadt, wo wir aussehen, wie er einziehen. [00:56:25] Aber wenn ich dann unsere Erde gesehen habe, da waren wir oft zum Heulen zum Mute, so schön fand ich den. [00:56:33] Ja, ich hatte es jetzt auf Original bezogen auf diese komputergenerierten Animationen und Grafiken. [00:56:39] Ich glaube da... Also ich frag mich ob das eine Budgetfrage oft auch ist oder einfach die Experten empfehlen? [00:56:50] Da bin ich immer fragt. [00:56:51] Das ist ich glaube beides aber es gibt ja so viele Computer animiertes gibt's ja gar nicht. [00:56:57] Es gibt einmal Bendy Hoteldach dann rumlaufen und irgendwas reparieren. [00:57:07] Das finde ich auch ein bisschen aus, als ob so kleine Legofiguren da lang laufen. [00:57:14] Genau! [00:57:16] Aber ja... Ich mag eigentlich diesen... Ja, ich mag da einiges an dieser Serie enorm gerne. [00:57:24] Also das Aufeinandertreffen von Maschinen-und Mensch find' ich schon interessant. [00:57:31] Packen wir auf jeden Fall eine Zwillingung in die Show Notes. [00:57:34] Es ist eine öffentlich-rechtliche Produktion und da habe ich auch in der Mediathek kostenlos schaubar. [00:57:45] Du bist viel Fahrerin bei mir im Aufzug, und hast dich schon mal gefragt wie du mich unterstützen kannst? [00:57:52] Mit Steady hast du die Möglichkeit diesen Podcast finanziell unter die Arme zu kaufen um deine Wertschätzung zu zeigen. [00:57:58] Schon ein kleiner monatlicher Beitrag hilft mir und dem Team dabei, diesen Podcast Schritt für Schritt unabhängig zu produzieren. [00:58:06] Wäre jetzt Unterstützerin! [00:58:08] Erhalte vor Abzugang zu neuen Folgen – und werde, wenn du das möchtest, namentlich hier im Podcast genannt. [00:58:14] Alle Infos findest Du wie immer unter im-Aufzug.de. [00:58:19] Diese Woche geht der ganz besondere Dank an die Supporterinnen Uschi & Thomas, Laurin David und Ariane. [00:58:27] Danke, dass ihr dabei seid. [00:58:32] Wie ist es eigentlich als Schauspielerin, die unfassbar viel produziert hat? [00:58:38] Dann auf der Straße aber immer als Regine Heul angesprochen zu werden oder vor allem auf die Rolle Regina Heul? [00:58:45] Ehrlich [00:58:46] gesagt ganz schön weil ich will wiederholen mich da, aber ich empfinde dadurch das Regine Mit mir persönlich nichts zu tun hat, außer dass ich auch ganz gerne trinke. [00:59:03] Aber jetzt noch nicht in dem Ausmaß. [00:59:08] Diese Unverschämtheit und diese Faule von der finde ich sehr faszinierend. [00:59:17] Und sie ist ein wundervolles Schutzschild. [00:59:20] Also sagen wir mal es ist ein schöneres Versteck oder eine schöne Maske als Rigide-Hol gibt das gar nicht! [00:59:29] Es ist einfach gefühlt, die jetzt nicht reduziert auf diese eine Rolle. [00:59:33] Nö, [00:59:34] komischerweise nicht nur. [00:59:37] Sollte ich vielleicht? [00:59:37] Nein keine Ahnung. [00:59:38] nein also es wäre jetzt... Ich meine auch was sich reduziert war natürlich aber das habe ich dann... Na gut in Stardustotel trinke ich ja auch. [00:59:46] Aber ich bin wie mich... Also ich versuche vielleicht könnte ich's mehr einfacher machen und Regina einfach nochmal kopieren irgendwo. [00:59:52] Aber das wollte ich nicht. [00:59:53] Ich hab' natürlich sehr viel Anfragen bekommen für Merkwürdigerweise immer wieder für Agentinnen, die gibt's gar nicht so oft und dann trinken sie alle gerne. [01:00:02] Also das auch das, weil da weiß man ah, das kann die! [01:00:06] Das ist natürlich ein bisschen schade, also mir als Professionell nervt es mich dass ich da reduziert wäre. [01:00:15] aber sagen wir mal so als Rolle finde ich haben wir das auch irgendwie? [01:00:24] Die Schreiber natürlich vorne weg Die fantastischen Kollegen haben wir natürlich etwas Besonderes geschaffen. [01:00:30] Hast du da eigentlich [01:00:32] mit Sprache recht über Regine Hall? [01:00:37] Das war tatsächlich so ein Glücksfall an Produktion, dass ich bei Regine nicht mal einen Komma verändert. [01:00:48] Nichts! [01:00:50] Ich habe diese Texte geliebt und die Situation geliebten... [01:00:53] Du hättest aber gedurft. [01:00:55] Ich hätte bestimmt gedürft, ja. [01:00:58] Aber ich fand das einfach ganz toll. [01:01:01] Und es gab, und ich bin sehr froh, dass ich mich nicht durchgesetzt habe, weil ich wäre ein bisschen realistischer dran gegangen ... Weil ist ja so ... Ich meine letztendlich, das ist natürlich genau lustig, dass sie immer perfekt aussieht und so versoffen ist. [01:01:17] Das ist natürlich sehr unrealistisch. [01:01:18] Es ist eine gute Wärmung für Alkohol, was es da anscheinend konserviert. [01:01:24] Die Maskenbildnerinnen Die hat da drauf verstanden, nicht? [01:01:28] Und genau gut. [01:01:30] Dann macht ... die sagt, nein das ist gut wenn sie so perfekt ist. [01:01:33] und recht hat sie also dass wenn man Reginen wie ich das womöglich mit einem nicht ganz so guten Geschmack sozusagen Ich hätte sie ein bisschen ja Dass man da mal gesehen hat da sehr auch wurscht ob der Liedstrich sitzt oder nicht setzt. [01:01:49] Das wäre glaube ich was anderes geworden Wenn dann so eine Schlamppigkeit reingekommen wäre. [01:01:53] Oder was eben so was Sozialdrama, Frau trinkt. [01:01:57] Oder genau andersrum wenn sie gerade nüchtern ist das alles schief? [01:02:00] Ja oder so rumknauen. [01:02:03] Wobei das eigentlich eine lustige Idee ist. [01:02:08] Er hat es auch wirklich verpasst Regine in der Reha. [01:02:10] Das hätte mich doch sehr interessiert. [01:02:14] Ach siehst du ich habe zum Beispiel immer gedacht... Also diese verschiedensten Version, die man sich zu einer Figur dann so aushängt. [01:02:25] Die natürlich nie gefragt hat immer überlegt. [01:02:27] erstens war ich immer der festen Überzeugung. [01:02:29] Ich habe das auch glaube ich damals erzählt bei bei so einer haben. [01:02:32] doch in den letzten Staffel wurde so ein bisschen Interviews gemacht mit uns. [01:02:36] Ich war mal der Überzeugungen dass Regina eigentlich ein Mann ist. [01:02:40] da war ich mir ziemlich sicher und ich hab mehr als background Geschichte. [01:02:43] für mich habe ich immer gedacht dass Regine Zuhause ganz anders ist. [01:02:47] sie lebt mit ihrer Mutter und ihre Mutter übrigens sitzt im Rollstuhl Und zwar schon immer. [01:02:53] Das war meine Geschichte zur Regine und dass Regine total liebevoll mit dieser Mutter ist. [01:03:00] Interessant! [01:03:02] Ja... [01:03:04] Wenn man an so einem Set arbeitet, dann in einer Serie mit ja auch so einem Erfolg Wie viel von dem ist da wirklich vorher festgelegt worden? [01:03:16] Und wieviel wird aber auch am Set beim Improvisieren? [01:03:19] Ich habe mir vorstellen mit PASTEVKA Jetzt ist es auch super einfach, viel aus der Situation herauszumachen. [01:03:25] Der ist nun sowas von präzise und genau, er verändert nichts also man improvisiert gar nicht. [01:03:32] Ich ja denke immer dass er so ein Impro-Superstar ist. [01:03:34] Das [01:03:34] kann der natürlich. [01:03:38] aber wir haben da sehr sehr exakt und eigentlich auch immer sehr sehr präcise und sehr schnell gearbeitet. [01:03:47] So zwischendurch haben wir wahnsinnig viel Quatsch gemacht. [01:03:51] Ja, da mussten wir unterbrechen weil wir so lachen mussten. [01:03:52] Also wenn der guckt oder sowas... also für mich war es teilweise schwer. [01:03:57] Weil ich kann den gar nicht aushalten weil er mich so zum Lachen bringt. [01:04:01] Ihr versteht euch gut? [01:04:02] Wir verstehen uns hervorragend! [01:04:04] Den einzigen Kampf haben wir, weil wir den gleichen Geschmack für Süßigkeiten teilen. [01:04:10] Es sind die Kinder-Schokolade und Rittersport Nougat. [01:04:18] Jetzt war gerade kein Geheimnis. [01:04:20] Ich bin ja auch viel unterwegs und lasse viele meiner Termine von einer Agentur organisieren. [01:04:29] Und wir haben über die Jahre gemerkt, es wäre sinnvoll so eine Art Rider zu haben also wo drin steht was ich brauche um vor Ort zu funktionieren. [01:04:40] Also das ist sowas wie ein rolltje gerechtes Hotel oder etwas so gemacht. [01:04:45] Da gibt es jetzt einen neuen Merkmal Und das heißt, Backstage wünscht sich Herr Krauthausen Haribo Quaxie. [01:04:54] Oh! [01:04:55] Was ist Quaxi? [01:04:56] Genau und genau diesen Moment wollten wir erzeugen. [01:05:00] Man kann das googeln ohne Weiteres gibt es in jedem Supermarkt aber Haribo-Quaxies sind die Gummifrische. [01:05:09] Ah! [01:05:09] Passt ja dann vom Namen da zum Beispiel wäre ich raus. [01:05:12] also Das sind genau die Sachen Fruchtgummis und Gummibärchen, obwohl ich auch die Bärchen schon so liebe. [01:05:20] Freustrophinien ist wirklich cool! [01:05:23] Aber sie schmecken mir nicht. [01:05:24] Ja, aber wenn wir dieses Haare überquatschen, ich bin jetzt auch kein großer Fan davon... Wir haben es da reingeschrieben weil wie gesagt haben Wenn das Backstage vorhanden ist, dann sind wir sicher dass der Rider gelesen wurde [01:05:37] Und dass Sie sich auch wirklich Mühe geben? [01:05:39] Genau [01:05:40] Weil ich könnte mir vorstellen, die kriegt man nicht überall [01:05:43] Doch in jedem Supermarkt. [01:05:46] Wir wollen jetzt auch nicht sagen, es muss bei vollem und geschöpftes Wasser sein. [01:05:50] Das ist ja [01:05:51] auch völlig Absurdus. [01:05:53] Ich will keine Diva sein aber wir brauchten dieses eine auch lustige was man gerne erzählt um zu gucken ob das gelesen wurde. [01:06:02] Und tatsächlich muss ich sagen seitdem es diesen Rider gibt fühle ich mich viel mehr verstanden weil plötzlich muss ich ganz viele Dinge gar nicht mehr klären. [01:06:18] Früher wurde immer gefragt, wie schwer ist dein Rollstuhl? [01:06:20] Wie breit ist dein rollstuhel? [01:06:22] Wie steil darf die Rampe sein? [01:06:24] Wie sieht der aus und so weiter und so fort? [01:06:25] Was für Mikrofon brauchst du? [01:06:27] Und wenn man das hundertmal im Jahr beantworten muss, dann kann man auch irgendwann eine Liste machen. [01:06:33] Ja, das stimmt! [01:06:35] Ich finde es einfach unangenehm, gefragt zu werden, wie schwär man ist. [01:06:39] Ich finde sollte man niemandem fragen. [01:06:41] Das stimmt... Das wäre ja das stimmt. [01:06:46] Ich finde es übrigens auch, also ich habe mir zum Beispiel ziemlich egal ob ich erst oder zweite Klasse fahre, das ist für mich gar nicht so wichtig aber ich bin ein bisschen hotelabhängig und brauche meine Ruhe absolut und das ist mir einfach wichtig. [01:07:04] kann ich dieses irgendwo in einem Lärm da sein. [01:07:10] Ich brauche so ein Rückzugsort. [01:07:11] Das kann total verstehen. [01:07:12] und wenn man beruflich viel unterwegs ist, das wird einem manchmal als Arroganz ausgelegt. [01:07:19] aber ich glaube wenn man viel unterwegs isst, man wünscht sich ja nichts mehr als das eigene Bett. [01:07:25] Genau. [01:07:25] Und [01:07:25] dann kennt es man schon auch froh wenn's im Hotel... Einigermaßen funktioniert. [01:07:30] Wenn [01:07:30] es schön ist und man sozusagen auch da auf Bude bleiben kann, also dass man sich da wohl fühlt, dass man nicht noch so rum... Weil dieses viele Mensch was man... Also das ist so das was mich am drehen ich meine wirklich anstrengend diese vielen Menschen die man um sich drum hat. [01:07:48] Das ist auf der einen Seite schön und man ist auch interessant weil Also viel, also man hat wirklich die Chance so viele unterschiedliche Menschen zu sehen. [01:07:57] Dann hat man das schon aber... Aber es ist wie die Kommunikation ist was mich langsam anstrengt. [01:08:05] Hab das durch das Alter oder woran ich glaube so liegt? [01:08:11] Kann sein dass es das Alter ist. [01:08:14] Also doch kann sein, dass ich auch womöglich ist ja wahrscheinlich das Alter Ah, nicht mehr. [01:08:26] Ich war sonst irgendwie so ... auch ich hab mich irgendwo hingestellt und hab irgendwas gelabert. [01:08:31] Also, es gibt ja eigentlich fast nirgends was nicht Interessantes. [01:08:37] Irgendwie alles immer so ganz merkwürdig. [01:08:39] Und das kann man ja auch mitteilen. [01:08:42] Ich teile das eigentlich auch gerne mit. [01:08:43] Aber ich weiß nicht, wahrscheinlich bin ich ruhiger geworden, kann sein. [01:08:48] Oder manchmal denke ich vielleicht nehm' ich auch zu viel ... Weil ich hab schon von diesem aufgerauten Zustand erzählt, dann nimmst du ja auch viel auf. [01:08:58] Weil jetzt mit das zuviel ... Ich krieg zuvier ... Nein, ich will mich nicht als übersensibel darstellen. [01:09:04] Aber es hat ja noch was mit dieser Situation der Arbeit zu tun. [01:09:09] Das ist zu viel Information sozusagen Aufsauge. [01:09:12] Vielleicht ist aber auch ein bisschen die Erfahrung. [01:09:14] Also ich finde Alter ist etwas Negatives. [01:09:16] So meint ich das gar nichts und so diese Erfahrung hatte halt eine Menge gesehen. [01:09:22] Es ist jetzt auch nicht mehr alles neu und aufregend oder wild, sodass dann [01:09:27] vielleicht [01:09:29] zu bestimmten Dingen nichts mehr sagen möchte. [01:09:34] Das stammt ja. [01:09:38] Vielleicht ist es auch... Na ja! [01:09:40] Und ich habe glaube schon mal ganz gerne geflirtet. [01:09:42] Dafür waren so ein Set natürlich auch super mit so vielen Menschen also. [01:09:48] Also mache ich auch nicht Gerne und find's auch... Also da hat sich ja auch ein bisschen was, also so das Plumpeflirten noch nicht. [01:09:58] Aber es hat sich hier auch etwas verändert, dass man jetzt nicht einfach eine Frau total grob auf den Arsch starten oder ihn gar anfasst oder sowas. [01:10:09] Das war aber so ein bisschen zu flirten mit Wortwitz. [01:10:16] Das gefällt mir eigentlich gut. [01:10:19] Vielleicht sollte ich mich dann auch wieder mehr eröffnen? [01:10:21] Keine Ahnung. [01:10:26] Mein letzter Gast hier im Podcast war Dr. [01:10:30] Stefan Marx und Dr. [01:10:33] Stephan Marx ist Schamforscher. [01:10:37] Also ich schäme mich oder schahm? [01:10:40] Genau, [01:10:41] ich schähme mich. [01:10:42] Ich schäbe mich! [01:10:43] Ja also von wow [01:10:45] das ist so ein tolles Gebiet. [01:10:47] Das hat Bankierin einfach nochmal komplett umgekrempelt Und er hat so ein paar Sachen gesagt, seitdem ich wieder auch darüber nachgedacht habe und recherchiert habe, die mich schwer beeindruckt haben. [01:11:01] Zum Beispiel sagte er, dass das Hauptgefühl unserer Zeit die Scham ist und dass die Charme ganz verschiedene Formen des Ausdrucks hat zum Beispiel Arroganz oder Zynismus oder Wut. [01:11:19] Und auch Alter ist etwas Schambehaftetes. [01:11:24] Also wir schämen uns für Alter, wir beschämen Alte. [01:11:28] Alleine dadurch dass wir davon ausgehen, dass alte Menschen große Tasten auf dem Telefon brauchen, geht sie halt schon. [01:11:37] irgendwie macht es ja unmündig auf einer Art oder das wir alte Menschen ... Es hat auch ein anderer Wissenschaftler der über Vorurteile forscht gesagt alte menschen unterstellen wir kompetenz aber behandeln sie wie kinder nicht wie behinderte menschen. [01:12:00] nur dass sie inkompetent sind auch noch, aber wir betätscheln sie quasi und mein du gerade gesagt hast das irgendwie wenn du dann mit der maskenbilderin darüber sprichst wie man die locken an besten hält oder wie man über feiten erreduktionen sprich Es ist ja gerade in der Schauspielbranche, alt werden, alt sein und alte Menschen vor der Kamera auf der Bühne sehen gar nicht so üblich. [01:12:33] Also das stimmt. [01:12:34] also ich meine... Ich glaube? [01:12:37] Ich weiß es nicht! [01:12:38] Es wird jetzt alles wieder ein bisschen rückläufig mit dieser Buddy-Positivity. [01:12:46] Also die Mörtels werden wieder dünn und also es wird jetzt alles wieder noch mehr Standard, glaube ich. [01:12:53] Aber... Ich hoffe so sehr, weil wir komischerweise beim Film werden wir alle weniger geschminkt als die Leute draußen rumlaufen. [01:13:05] Das wird so reduziert! [01:13:06] Man kriegt da wirklich nur ein bisschen Wimperntusche dran, dass die Augen nicht ganz verschwinden ungefähr. [01:13:12] Aber es ist so reduziert, also bei Babylon Berlin zum Beispiel sowieso. [01:13:16] Da kriegst du gar kein Make-up und das macht auch... Gut die haben natürlich tolle Filter und tolles Licht aber das macht das Schöne dass du die Menschen ja auch erröten siehst was im Gesicht passiert. [01:13:30] ich finde das so wundervoll. [01:13:32] Und mit den Falten habe ich jetzt ein sehr ein ambivalentes Verhältnis. [01:13:39] Sagen wir mal, ich find's bei anderen Menschen wunderschön! [01:13:42] Die können gar nicht genug verhalten haben. [01:13:44] Meine eigenen bin ich natürlich... Ich finde sie sitzen an der falschen Stelle und also aber wenn ich mal unausgeschlafen bin dann sehe ich auch wirklich gleich dreimal so alt aus. [01:14:00] Also solche Sachen. [01:14:02] Aber an sich würde ich mich Und im Großen und Ganzen muss ich sagen so eitel. [01:14:09] Ich bin nicht ziemlich gerne, also ich interessiere mich ja sehr viel Mode aber eigentlich bin ich froh, na wo die Haare sollten sitzen irgendwie, aber und dass ich mich gar nicht zu sehr damit beschäftige. [01:14:22] Wann hast du zum ersten Mal gemerkt das die Branche anders auf dich blickt weil du älter geworden bist? [01:14:31] Das war schon bei mir schon lustigerweise sehr früh. [01:14:35] Also weil ich habe ja spät angefangen, also ich hatte da irgendwann mal so auch während der Schauspielschule schon in Berlin war und schon gedreht. [01:14:42] Aber ... Ich bin ja dann als ich nach Berlin zurückgekommen bin, hab ich ja sozusagen angefangen zu drehen. [01:14:50] Da war ich thirty-two. [01:14:51] Das waren die meisten schon viel zu alt! [01:14:54] Du auch? [01:14:56] Also eigentlich ging das... Was sollen denn mit dir anfangen? [01:15:00] was willst du denn spielen? [01:15:03] So sowas. [01:15:05] Also eigentlich, eigentlich immer falsch sozusagen. [01:15:11] Ja und dann war es natürlich auch so... Mir war das ja ich wollte erst in... Na ja, ich hab jetzt nicht an so eine riesen Karriere gedacht oder sowas. [01:15:22] Ich wollte halt oder musste halt, da musst du ja Geld verdienen! [01:15:27] Und dann habe ich halt immer ganz alte Männer an die Seite bekommen. [01:15:31] also ihr habt wirklich eine Serie gemacht. [01:15:36] Das war das erste Gruß, was ich gemacht habe im ZDF. [01:15:39] Also sie ist jetzt neunzehntfünfeundzwanzig. [01:15:42] da ging es um vier Freunde und wir haben alle gemeinsam Abitur gemacht. [01:15:47] Ich war fünfvierunddreißig der Hauptdarsteller war einundsechzig die Frau dazu wo ich denn...ich war von dem die geliebte Die Frau dazu war fünfzig Und dann noch irgendjemand war auf Mitte fünfzig oder sowas. [01:16:05] Und dann habe ich mir den Kopf zu brauchen. [01:16:07] Ich hab das Ding gekriegt und gedacht, wow ist er geil! [01:16:09] Da waren sich viele Drehtage. [01:16:10] Manchmal wäre zu meinem damaligen Freund gesagt wir sind jetzt reich und so... Aber wie mache ich das? [01:16:17] Und da habe ich gedacht ja, ich weiß, wie ich das mache. [01:16:20] Ich mach einfach die Haare zurück also bloß diese Locken da weg. [01:16:24] Dann sehe ich schon mal älter aus. [01:16:25] Ich werde ein bisschen gebückt laufen. [01:16:28] Also damit ich so ein bisschen daran passe Ja, Haare färben oder so muss ich nicht. [01:16:33] Aber auf gar keinen Fall ziehe ich Jeans oder sowas an. [01:16:36] So in so längeren Röcken oder so vielleicht so Faltenröcke hab mir einen Mordskopf gemacht habe sogar gedacht Vielleicht sollte ich sogar so eine Brille. [01:16:47] und dann was war das Ende vom Lied? [01:16:50] Ich kriegte jeans an! [01:16:51] Ich hatte nur offene Haare. [01:16:53] Ich hatte weiße helle Blusen an weil ich damit besonders schön aussehe dem armen Mann, den einen sechzigjährigen haben sie ganz verzweifelt versucht blond in seinen Grau zu färben. [01:17:05] Der sah furchtbar aus wie so ein Honigtopf. [01:17:10] also Sie haben sich in keinster Weise und wir haben Alten. [01:17:12] dann habe ich gesagt dann werden sie das aber ändern dass natürlich kann. [01:17:17] man muss ja nicht behaupten dass ich dreißig Jahre jünger bin aber man kann vielleicht sagen Das ist ja so was. [01:17:27] Nein, nichts! [01:17:28] Wir haben zusammen Abitur gemacht. [01:17:30] Also kann man sich so ein Scheiß vorstellen? [01:17:33] Krass. [01:17:34] Ja, finde ich auch. [01:17:38] Umgekehrt wäre das nie gegangen. [01:17:39] Ich habe mir gedacht umgekehrten musste das mal bringen. [01:17:42] Natürlich nicht. [01:17:46] Ein anderes Beispiel... Ich habe Nalik mit meiner Frau eine Serie geguckt auf Disney Plus, amerikanische Serie Furious. [01:17:55] Und wir haben ihm nach der vierten oder fünften Folge gesagt meine Frau zu mir ist eigentlich mal aufgefallen dass er hält in der Serie einfach ein ganz normaler Typ ist, der einfach nur nicht scheiße ist und dadurch schon hält es weil er einfach kein Arschloch ist. [01:18:14] Und die Frauen in der Serie, die die gleichen Aufgaben machen wie er, gar nicht als Heldinnen gesehen werden sollen einfach davon ausgehen dass Frauen halt so sind. [01:18:24] Als Mann erreichte das per Minimum um ja der Held der Serie zu sein und ich war also ja total recht und ich ärgere mich wirklich, dass man mich darauf stoßen musste und dass selber nicht gesehen habe. [01:18:44] und es ist eine neige neue Serie. [01:18:46] Wie heißt sie Phyllis? [01:18:47] Phyrrius. [01:18:48] Phyrius, also Phyrris. [01:18:49] Genau. [01:18:52] Habe ich wirklich interessant. [01:18:53] Die Serie ist teilt trotzdem. [01:18:56] Gibt einen Schauspieler mit Behinderungen, der da auch eine interessante Rolle hat und deswegen habe ich die überhaupt erst angemacht weil ich dachte, rücken wir das mal an Und diese Serie auf interspannend und top produziert. [01:19:11] aber dieses Bärminimum von den Typen kann ich ja gar nicht mehr nicht sehen. [01:19:17] Das [01:19:18] fällt jetzt wirklich auf. [01:19:23] Lass uns nicht nur über das eigene Alter speiten, sondern auch Dinge die altern. [01:19:27] Also es gibt ja auch Filme, die schlechthaltern und es gibt Filme wie Gut-Altern oder Stücke... Was macht ein Stück aus, dass gut altert? [01:19:42] Wow da ist sie mich jetzt! [01:19:57] thematisch immer an diesen wichtigen Dingen bleibt, an Liebe macht. [01:20:05] Wie lebt man? [01:20:06] Wie stirbt man ? [01:20:08] Wie geht man miteinander um ? [01:20:11] Eiversucht, Neid, Ehrgeiz für Gärte zur Macht. [01:20:20] Aber auch so ob nach unten oder nach oben getreten wird und wer ist oben oder unten [01:20:26] in dieser Beschreibung. [01:20:29] Und vor allem die [01:20:29] Frau, die einfach nur hübsch sein muss Und die alte Frau, die plötzlich intelligent sein muss. [01:20:34] Sonst wird sie gar nicht keine Rolle bekommen. [01:20:36] Absolut! [01:20:40] Ja und am liebsten übrigens ich glaube Am liebesten wirklich in Reihenform. [01:20:46] beides also bloß nicht hübsch und intelligent am Anfang und am Schluss auch nicht hüpft dazu. [01:20:56] Aber eigentlich weiß ich es ehrlich gesagt gar nicht so genau. [01:20:59] Ich weiß nur dass sich die alten Stücke ich weiß nicht doch immer lieber gucke. [01:21:06] Aber ich habe auch meine große Leitschaft fürs Theater ist leider nicht mehr so riesig, neulich hab' ich per Günd gesehen in der Volksbühne von einem Norweger mein Namensgedächtnis übrigens grauenhaft jedenfalls. [01:21:26] das waren glaube ich sechs oder sieben Stunden. [01:21:30] und außer dass da Jetzt wieder so, das haben wir auch alles in den Siebzigern oder ich zumindest schon mal in den siebzigeren gesehen. [01:21:36] Es wird alles wieder. [01:21:37] so viel mit Pippi und Kaka da bin ich jetzt nicht so ein Freund von. [01:21:42] Aber Weger Dwingel heißt der Regisseur, es ging ja nicht mehr aus. [01:21:46] Also Weger-Dwinge und Ida ist eine Kostüm-Bühnenbildnerin, tolle Räume. [01:21:54] aber das hat mich sehr fasziniert. [01:21:56] also da hatte ich Freude an diesem riesen Werk. [01:22:01] Und wieder, ich weiß gar nicht so genau was ich verstanden hab. [01:22:06] Wenig! [01:22:06] Also ... Aber ... [01:22:08] Sechs Stunden. [01:22:10] Sechs schon wenig verstanden aber ich habe zumindest verstanden dass ... Ich wollte hier verstanden das Leben. [01:22:18] Beschissen anstrengend ist. [01:22:22] Ja und wer wird von Filmen- und Fernsehproduktionen stehen? [01:22:26] Das ist ganz komisch, dass ich eigentlich Viele Sachen, die ich gerne geguckt habe. [01:22:33] Ich hab früher schon immer so gerne die Lubitsch gesehen zum Beispiel. [01:22:37] To be or not to be. [01:22:38] Ich sehe den einfach wenn es geht alle zwei Jahre. [01:22:41] Den finde ich so toll oder? [01:22:43] ich habe mir immer so gern die Franzosen angeguckt und die funktionieren für mich aber immer noch. [01:22:50] also Trifo. [01:22:51] Es heißt nein Godard! [01:22:53] Ich musste nicht mit Godard beschäftigen und da habe ich festgestellt das kann ich nicht mehr ertragen. [01:22:57] Warum nicht? [01:22:59] Das ist Ja, ganz... Das ist mir zu zynisch. [01:23:04] Mir ist ja typisch so unsympathisch, das war er ja schon immer. [01:23:09] Ich mag es auch auf einmal nicht mehr weil ich's inzwischen auch wahrscheinlich zu oft gesehen habe dass die Leute in die Kamera sprechen was hier damals ein Lobum war. [01:23:18] Es hat mich nicht mehr so interessiert. [01:23:19] Früher hat sie mich umgeblasen. [01:23:20] Ich weiß Pierrot Luffoud war glaube ich der erste Film den ich gesehen habe von Guthaar. [01:23:27] Nein! [01:23:27] Ich mag' es nicht mehr. [01:23:28] Es interessiert mich nicht. [01:23:30] Also du meinst das tatsächlich die Kunstform. [01:23:33] Die Kunstform, ja! [01:23:34] Genau ich dachte jetzt eher so an Geschichten sowas wie der Mann ist dann der Oberentscheider in der Familie oder der Bechtel-Test worüber reden zwei Frauen? [01:23:47] In Abwesenheit von Männern. [01:23:49] Ach so! [01:23:50] Ach siehst du da bin ich... wow also ich meine sicherlich nun so gar nicht ausstehen kann. [01:23:59] Es sind also unsere fünftiger Jahre oder sechstiger Jahre, wenn mir einem das vorgeführt wird wie Frauen und die Männer sich verhalten. [01:24:07] aber zum Beispiel in den alten Filmen bei den vierziger Jahren tauche ich zu gerne in diese Welt ein und da ich dass diese Filme meistens mit Catherine Hepburn sehe einfach eine unfassbar starke Frau ist, die scheitet sich doch einen ob die nun fünfzigern ist Die ist einfach präsent. [01:24:31] und diese anderen Filme, also Marilyn Monroe gucke ich auch sehr gerne an. [01:24:35] Aber da empfinde ich das nicht... Ich empfindet die nicht als dumm und auch mich als Weibchen! [01:24:42] Ich mag die Sensibilität gerne und wie sie sensibel durchs Leben geht. [01:24:48] Also das sind so ... aber da denke ich gar nicht so drüber nach dass die Jüten da doof sind. [01:24:55] Und am Set hat sich, du bist ja schon viele Jahre dabei. [01:24:59] Hat sich am Set irgendwie das verändert? [01:25:01] Also es gibt jetzt irgendwie Awareness-Teams und... [01:25:05] Ja, dass man so da drauf guckt und wie man Sex sehen. [01:25:10] Nur habe ich damit nicht mehr so viel zu tun gestaltet. [01:25:14] Ich finde, dass der Umgang am Set tatsächlich besser geworden ist also Dass darauf geachtet wird, dass man auf jeden Fall nicht verletzt wird. [01:25:28] Und es geht ja vor allem um ... Ich finde schon das ist ein hierarchisches Problem. [01:25:33] Also ich find, dass vor allem sein Produzent ein Regisseur, also sagen wir mal die wirklichen Machtposition sitzen oder einen Hauptdarsteller sitzt auch in einer Machtposition. [01:25:45] Ich hab Filme erlebt wo Skriptfrau gesagt hat, Fickknödel! [01:25:52] sei mal schneller in Anflüssen. [01:25:54] Also ich meine, das gibt es Gott sei Dank nicht mehr. [01:26:02] Das wurde auch Zeit. [01:26:03] also wie sich da so habe ja auch meistens mit Männern am Anfang zu tun gehabt, die sich selber gefeiert haben und das war schrecklich. [01:26:18] Also ich hab ganz oft diese Geste erlebt, dass ein Regisseur so einen Zeichen gemacht hat. [01:26:24] Ich soll mich auf seinen Schoß setzen. [01:26:25] Das muss man sich mal vorstellen. [01:26:26] Da waren wir in meinen Schnellen in den Neunzigern. [01:26:28] Wow! [01:26:31] Und ja und das... also wenn man das nicht gemacht hat was ich natürlich nicht gemacht hatte dann hat er es schön...ich verstehe nichts. [01:26:42] Dann kam's jetzt auf der Ebene. [01:26:44] Wir redest zu Dälen? [01:26:45] So [01:26:47] Also wenn man so lange dabei ist in der Branche, ich würde sagen du hast bei der Premituerer produziert und dann kam Mitu das viel wahrscheinlich auch aufgedeckt hat. [01:27:00] Ja man selber hat ja auch das Spiel natürlich... also wir haben es gar nicht als Spiel, also man wusste es! [01:27:07] Ich habe als Maxime immer gehabt, jetzt überleg mal wie anstrengend das ist. [01:27:12] Du musst die typen irgendwie damit sie dich auch besetzen muss ich dazu irgendwie kriegen, dass wir dich interessant finden. [01:27:17] Aber bloß nicht so interessant das ihr mit dir schlafen wollen weil wenn sie mit ihr schlaffen wollen ist es scheiße und wenn Sie mit den Schlafnamens ist genau so scheiße. [01:27:24] also Und das ein im kopf zu haben die [01:27:29] ganze zeit [01:27:31] Ja aber das du sozusagen den flirt motor weil das mögen die schon gerne wenn er dann ein bisschen geklimpert hast. [01:27:38] Wenn er einen Witz gemacht hat, dann sei er noch so schlecht. [01:27:41] Das ist ein bisschen so... von einem tollen Witz und hat sich gefreut. [01:27:46] Also man hat sehr viel zu ... Ja ich bin habe so einen Zuspruch gegeben. [01:27:52] Und ich kann nicht erinnern es war am Theater auch ganz schlimm. [01:27:55] da war so ein Typ der war mir ja ein Kollege der war mehr wahnsinnig sympathisch am Anfang einem im ersten Stück Da hab' ich schon mit dem zusammengespielt Der war so traurig. [01:28:05] Und ich mochte den so wahnsinnig gern, stellte sich heraus und hatte eine Depression. [01:28:09] Dann war der weg vom Fenster und kam wieder aus der Klinik und dann war es Fahrstuhl übrigens. [01:28:16] Ging die Tür auf und dieser für mich traurige große Trauerkloß, den ich so mochte, der mir sympathisch war, sagte Na da ist ja mein kleiner Sonnenschein. [01:28:28] Du lecker Ding! [01:28:30] Ich [01:28:31] dachte, Scheiß! [01:28:32] Was haben Sie mir denn gemacht? [01:28:33] Das Falsche. [01:28:35] Und da musste ich zum Beispiel eine Umbesetzung spielen und das war ein Stück Dürrenmatt der Meteor. [01:28:42] Schreckliche Inszenierung. [01:28:45] Und ich hab ne Prostifierte gespielt klar was sonst und musste zu ihm. [01:28:49] ins Bett war danach Pause und das heißt man blieb, musste so kurz liegen bleiben bevor der Vorrang runter geht. [01:28:59] Da fängt er an an mir rum zu fummeln ja? [01:29:02] Und ich schlag schon mit meinem Bein aus oder so... ...und dann rannte er mich. [01:29:06] Er hat einen Schlafanzug an und ich halte meine Nuttersachen da.. ..und dann rante er mir in die... In meine Garderobe hinterher. [01:29:16] dort wartete meine Mutter auf mich weil ich war ein... Nach der Pause fertig, weil das war der Vorabend. [01:29:24] Ich habe am nächsten Tag ein dreißigstens Geburtstag gehabt. [01:29:27] Nee, Dreißigsten sogar! [01:29:28] Und meine Mutter stand also auch da an der Garderobe wartete, weil wir noch abends weggefahren sind. [01:29:35] und dann kommt er hinterher baut sich auf in der Gartrobe. [01:29:39] Meine Mutter war dem scheiße egal und sagt zu mir Na da Das war Pech, das es so schnell fertig war. [01:29:49] Sonst hätten wir uns da gut gehen lassen und da habe ich geguckt. [01:29:55] aber ich weiß dass ich gelächelt habe. [01:29:58] Und dann ist der verschwunden habe ich zu meiner Mutter gesagt und die lächelte auch. [01:30:04] Ich sagte Mami! [01:30:05] Das ist so total scheiße, das ist ein voll Idiot. [01:30:10] und was machen wir? [01:30:12] Wir lächeln. [01:30:13] Du auch! [01:30:14] Was bist du für eine Mutter? [01:30:15] Was hast du mir beigebracht? [01:30:17] Das ist das Letzte. [01:30:19] Ich weiß dass ich mich darüber so aufgeregt habe... Also wir haben dann noch lange drüber gesprochen. [01:30:25] Und [01:30:25] das ist auch Scham übrigens. [01:30:27] Ja [01:30:27] genau, natürlich Ja, aber weil da man es gibt ja man kommt dann Konflikte wenn man dann jemand auch wirklich toll findet also oder. [01:30:39] Aber das war so ein Einverrat an uns selber. [01:30:44] Also und da kommt dann sofort bist du im Ekel drin im Selbstekel. [01:30:49] Und wir haben Gott sei Dank Weil wir nun so viel also beide viel Humor haben haben was Dann auch irgendwie über den humor hingekriegt dass wie immer gesagt Bäh, sind wir schlimme Frauen. [01:30:58] Damit hören wir aber auch auf! [01:30:59] Das mache ich nie wieder. [01:31:00] Ich glaube, ich habe es in der Form nie wieder gemacht. [01:31:03] Also weil das war wirklich... [01:31:05] Aber es blieb konsequenzlos für den Herrn? [01:31:08] Ja, leider ja. [01:31:09] Es bliebe konnt. [01:31:10] Ich musste aber nicht mehr spielen die Kollegen da wieder. [01:31:14] Aber sehen Sie, auch da ... Ich hab nie mit der Kollegin darüber gesprochen. [01:31:20] Macht er das mit dir auch? [01:31:21] Kannst du davon [01:31:22] ausgehen?! [01:31:24] Wir haben es sozusagen den Kampf alleine geführt. [01:31:28] Wow! [01:31:29] Furchtbar, oder? [01:31:31] Und dann kam das so. [01:31:32] und [01:31:32] dann kam natürlich noch immer hinzu... Oh fuck jetzt hast du wahrscheinlich eben auch irgendwie mit den braunen Augen geblinzelt. [01:31:39] Das war eine Einladung. [01:31:40] Du hast gelächelt Der musste gar nicht anders der Arme, der musste dich anfassen. [01:31:45] Bei mir ging's soweit wenn ich am Tisch saß und unter dem Tisch Wenn mich ein Bein berührt hat habe ich immer gedacht Oh Gott, der Arbe! [01:31:53] Der verwechselt mich mit dem Tischbein. [01:31:56] Also ich hab das lieber... Das ist ja auch so was Psychologisches. [01:31:59] Ich habe lieber damit die anderen reinbleiben in meinem Leben, habe ich es lieber auf mich geschoben? [01:32:04] Dass ich zu doof bin. [01:32:07] Also der will ja nichts. [01:32:09] Das ist das Tischbeinn. [01:32:11] Der denkt, er will sich ja anlehnen. [01:32:13] Da muss er sich unbedingt anlehmen. [01:32:16] Aber weißt du, ich bin ganz aufgeregt wenn ich darüber spreche. [01:32:20] aber es ist auch zum Aufregen. [01:32:23] Du hast auf der einen Seite gesagt, dass gleichzeitig die Schauspielerinnen immer jünger und dünner werden. [01:32:30] Trotzdem hat sich das denn verbessert? [01:32:37] Also ich finde... Ich glaube, es gibt so eine Phase, wo wir es besonders schwer haben. [01:32:48] Frauen sind die Wechseljahre, weil du auf einmal rausgestoßen bist aus dem System und auch aus deinem eigenen, deiner Selbstverständlichkeit und deiner Macht, der Kraft. [01:33:04] Dafür habe ich das Gefühl, da werden wir sehr abgestraft, dass wir kein Objekt mehr sein. [01:33:11] Und wir schämen und scharmen wieder. [01:33:12] Wir schäumen uns auch dafür, würden das auch gerne alles tun? [01:33:16] Ich glaube da fängt es auch an, weil er spritzt man sich mit Macht und Tod und Ideen und Krafttraining und was man alles macht um irgendwie noch dazu zu gehören um nicht wegzufallen. [01:33:30] also ist ja auch eine existenzielle Angelegenheit. [01:33:34] aber da ist man so richtig finde ich erbarmungslos raus Dann, wenn man da so ein bisschen drüber ist. [01:33:41] Also ich fand jetzt meine letzten Arbeitsjahre eigentlich ganz interessant. [01:33:46] Das ist natürlich genau was du sagst. [01:33:47] Ich war so oft... So waren natürlich auch die Rollen... ...ich war so auf die Freundin von... also von einem Mann! [01:33:53] Die Frau von einem Mann! [01:33:54] Die Witwe von einem MANN! [01:33:56] Ich habe meistens keine Beruf. [01:33:58] keinen Beruf gehabt. [01:33:59] Ich war einfach ganz Frau, ganz Gefühl, ganz Verständnis wahrscheinlich auch. [01:34:06] Ganz lustig für sicherlich auch. [01:34:08] Schamant war ich sicherlich so was halt. [01:34:12] Wütend war ich glaube nicht. [01:34:14] und dann kam es sich jetzt dann sagen so ja ich würde sagen Anfang, also ab Mitte Fünfzig ungefähr. [01:34:24] Wurde ich auf einmal Richterin? [01:34:25] Ich war ganz glücklich, muss man sagen zu viel Text lernen aber... ...ich fahre ich das so einen tollen Beruf finde! [01:34:31] Aber es wurde niemals mir angeboten. [01:34:34] Ich finde ich liege drauf wie sonst was. [01:34:37] Habe ich endlich eine Richterin gespielt. [01:34:39] Ich war eine Frau mit Beruf und ich war eine Akademikerin. [01:34:43] Mir wurde eine Intelligenz unterstellt nachdem die Attraktivität wahrscheinlich abgezogen worden ist. [01:34:47] Also genau solche Sachen Und das fand ich schön. [01:34:52] Ja, [01:34:53] also und mir ist auch übrigens die... Ich glaube eigentlich die Wärme auch wieder entzogen worden. [01:34:57] Ich habe nie die kuschelige Oma gespielt! [01:34:59] Ich werde natürlich... Ich hab eine Sache, dass es... ...ich habe keine grauen Haare. [01:35:03] Also diese sind nicht gefärbt, sie sind halt so. [01:35:06] Und ich werde doch immer wieder gefragt ob ich mir... Ich habe dann auch mal ein Grau gespielt, da hatte ich halt ne Brücke. [01:35:12] Ob ich mich mal grau färben könnte? [01:35:14] Dann habe ich gesagt... Da müssen mich ja dafür blondieren lassen und dann, dass da auch ... Sag ich nee das möchte ich nicht. [01:35:22] Das kann man ja auch mit einer Berücke regeln. [01:35:31] Also so. [01:35:32] Man stellt ja auf der einen Seite seinen Körper zur Verfügung aber im Darin gibt es ja dann so viele Grenzüberschreitungen die ja nicht gleich sexuell sein müssen. [01:35:40] Aber [01:35:41] macht keine Haare anders oder rasiert sie ab? [01:35:43] Oder was [01:35:44] so [01:35:44] immer. [01:35:44] Ja genau. [01:35:45] Das ist halt eine Auswirkung aufs Privatleben. [01:35:47] Ganz genau! [01:35:50] Ja. [01:35:50] Und Männer werden ja dafür gefeiert, wenn sie ihren Körper stellen, wenn sich ein Rauschenbad wachsen lassen ... [01:35:56] Jetzt muss man allerdings dazu sagen dass natürlich Frauen die zwanzig Kilo zunehmen und dann wieder abnehmen auch aus Gas bekommen. [01:36:02] also so ist nicht ne? [01:36:04] Ja okay das stimmt! [01:36:07] Und sagen wir mal für das Gehalt und für die Art von Vorbereitung Würde ich das auch machen? [01:36:16] Mich würde es tatsächlich, wenn ich die Zeit hätte. [01:36:19] Würde mich das auch interessieren wie fühlt sich das eigentlich an dicker zu sein? [01:36:25] Wie fühlten Sie sich das an... Ja also ich habe jetzt eine Frau gespielt in steifes Knie hatte. [01:36:32] Das fand ich hochinteressant so durch die Stadt zu laufen wie das ist. [01:36:43] Ich könnte noch super viele Fragen über die Schauspielerei stellen Also über die Frage, wie lernt man einen Text auswendig? [01:36:52] Ja da hat jeder so seine Methode und ich muss den sehr sorgfältig lernen. [01:36:58] Und ich habe eine Freundin von mir, die ist ganz langweilig und es funktioniert aber ganz gut. [01:37:05] wenn der Satz einfach heißt Ich muss jetzt nach Hause dann mache ich zieh mal Und dann mache ich, ich muss. [01:37:13] Ich muss. [01:37:16] Und die anderen Worte hinterher und das funktioniert gut. [01:37:21] Aber bei einem Satz kriegt man auch noch memoriert? [01:37:25] Naja aber so ziehst du dann die ganzen Absatz durch. [01:37:29] Also ich strukturiere mir das natürlich weil ich finde schon denken... Strukturierung kriegt man natürlich, also mit dem Sinn arbeiten kann. [01:37:39] Ganz schlimm ist es übrigens, dass lernen sich sehr gute Texte sehr gut und schlimme Texte die so ohne Sinn und Verstand sind, lernen sich grauenhaft. [01:37:47] Und dann hast du deine Zungebrecher da drin. [01:37:51] Schwierige Worte, schwierige Zusammenhänge... Also da muss man biffeln einfach wirklich zu einfach lernen. [01:37:57] ich gehe ja viel schwimmen und dann mache ich's bei auf meinen Bahnen dann immer dann schon nicht so langweilig. [01:38:03] Und gibt es Sätze, die man nie wieder vergisst? [01:38:06] Die man gelernt hat oder gar nicht mehr braucht. [01:38:09] Leider ... leider die Blödszen! [01:38:12] Ich hab bei der Tilo Novella ... gab's den schönen Satz, ähm ... Den habe ich mir gemerkt, er heißt Gibt mir Raum, Roland! [01:38:22] Gibt me Raum, Rolatet! [01:38:23] Ähm... und das andere ist wirklich schade, dass ich nur diese Sätze kann auch von Roterosen. [01:38:30] Ich muss dich zu der Freundin sagen, die haben sich natürlich den Spaß gemacht. [01:38:35] Die Autoren fahre da nicht hin! [01:38:37] Du reibst dich da unten nur auf und es hat ein einziger Kollege den schmutzigen Doppelsinn verstanden. [01:38:49] Die anderen haben das gar nicht ... Da bist du so auf Maschine geschaltet. [01:38:53] Keiner hat das kapiert und wir haben uns da beermeldet natürlich. [01:38:59] Was mich sehr beeindruckt hat, dass du ja auch Botschafterin Das [01:39:04] ist [01:39:05] für die DZNE-Stiftung, das ist das Deutsche Zentrum für neurodegenerative Erkrankungen. [01:39:14] Und du bist dort im Jahr zwanzig beigetreten als Botschafterin aus eigener Erfahrung heraus? [01:39:23] Ja [01:39:23] ich habe also meine Mutter jetzt endlich weiß ich gar nicht... den richtigen Beweis und Grunde genommen nur nach ihrem Tod gehabt, weil sie war hingefallen. [01:39:33] Und dann wurde noch mal ein CT gemacht und das habe ich analysieren lassen. [01:39:38] Das war sozusagen wie mir der Radiologe sagte einen Paradebeispiel eine sehr weit fortgeschrittenen Alzheimererkrankung. [01:39:51] Im Grunde könnte man fast ins Medizinbuch machen so toll war die. [01:39:55] also Ja, also meine Mutter hatte das. [01:40:02] Das hat auch sehr lange gedauert bis man die Demenz überhaupt oder ich dir erkannt habe. [01:40:06] Man war das gar nicht gewusst und sie ... Die letzten zwei Jahre war sie im Heim aber sie war schon ... Nennen wir es mal auffällig und ich fand das eine grausame Entwicklung, dass sich der Verstand auflöst. [01:40:27] Am Ende muss ich dazu sagen, es ist interessant das bei beiden eigentlich. [01:40:31] Also meine Beziehung mit meiner Mutter, das habe ich ja schon gesagt, die war ja ... Das war eine sehr, sehr gute, eine sehr innige, eine herzliche, fast von meiner Seite zumindest, symbiotische Beziehungen, die viel mit bewunderndem Grund zu tun hatte. [01:40:49] und als ich hier in Berlin die Verpsichins reinbekommen da letztendlich hat sie, ihr war, Ihr Verstand war so ungefähr klein Kind Niveau. [01:41:01] Also wir haben, ich hab Bilderbücher mitgebracht, wir haben Bilderbühche angeguckt und viele muss jeweils hier bei mir aus, also die Tierchen. [01:41:09] Und es gibt einen schönen Laden hier an der Nähe, der hat so Schokotierchen, die sehen so hübsch aus! [01:41:18] Sie sind nur in so einer ganz bunten Folie weil sie mochte bunte Farben gerne Gibt's da Hasen und es gibt Fische, es gibt Bären. [01:41:26] Und da hab ich immer so eins mitgebracht, dann wurde das immer verfreite sich das auf in ihre Tiersammlung und dann wurde damit gespielt also ob man die nach Farben ordnet oder ob man sie nach Rassen sozusagen zuordnet und sowas haben wir dann zusammen gemacht. [01:41:44] Das heißt eure Wolle haben dich plötzlich vertauscht? [01:41:46] Total [01:41:46] vertauschte! [01:41:48] Und das ist auch ... ja Es ist tatsächlich, ich hab sie auch mein Mami-Baby genannt. [01:41:56] Und sie hat auch manchmal ein Mami zu mir gesagt. [01:42:00] Das hat sich wirklich extrem vertauscht und dann war ... Sie war es ziemlich schwach schon. [01:42:07] Wenn ich dann so weggegangen bin, das war so spannender und Katharina quasi. [01:42:10] Dann bin ich dann in der Havel lang gelaufen bin. [01:42:14] Ich habe sie ganz lange gestanden, ganz lange gewinnt. [01:42:19] Sie war ganz weich und zart. [01:42:22] Auch das war schon ein harter Finger eigentlich bei der Chefin, also wurde ganz zart und ganz weig. [01:42:32] Ein wunderschöner Mensch! [01:42:35] Und abends unser Telefonat, wir haben jeden Abend um achtzehn Uhr telefoniert wenn ich gearbeitet habe hat mein Mann sie oft angerufen. [01:42:44] dann hat sie immer... hat sie gesagt, gar nicht zugehört. [01:42:47] Hat nur abgehoben und hat gesagt mein kleines Hühnchen jetzt hab ich ähm... Jetzt liege ich schon im Bettchen und gleich schlafe ich und dann träume ich von dir auch mit so einer Stimme. [01:42:59] Ja. [01:42:59] Süß! [01:43:01] Und da als er gestorben war um damit überhaupt zurechtzukommen, hat meinen Mann, dann hat der wiederum bei uns wird nur gespielt. [01:43:08] Ähm habe ich gesagt Josef bitte Ich ruft dich einfach an am Handy Und kannst du mir diese Sätze sagen? [01:43:18] Dann hat er die Sätze gesagt. [01:43:22] Zum Verarbeitung! [01:43:26] Ja, und dann diese DZNE machen einfach unfassbar gute Projekte finde ich... Sei es durch einen Film, ich weiß nicht ob du den auch gesehen hast. [01:43:43] Wo sie eine Umdrehung machen von einem immens kranken Frau als ein Kind und das stehen also... Die sieht man nicht! [01:43:51] Man sieht nur das Kind. [01:43:54] Und das sagt dann immer Ich will nicht ins Heim Ich will nicht ins Heim. [01:43:59] Und dann sagt eine Frau, das ist meine Stimme ... Aber das haben wir doch schon besprochen und am Schluss siehst du die richtige Frau sozusagen. [01:44:08] Also auch ne gellistische Situation? [01:44:10] Ja, genau so umgedreht. [01:44:12] Genau! [01:44:15] Also jetzt ist auch Demenzwoche, ich weiß gar nicht ... Ab siebzehnt noch irgendwie sowas. [01:44:22] Da gibt es ja auch den Alzheimer-Tag. [01:44:26] Da haben wir auch wieder viele Interviews gemacht zusammen, die sind sehr in Bonn. [01:44:32] Und ich hab sie kennengelernt weil die haben eine Bademantel-Challenge gemacht, die ich auch so toll fand. [01:44:39] Hast du den mitbekommen? [01:44:41] Ja [01:44:41] genau [01:44:42] und ich habe dann also dass jeder einen bademantl anhörte. [01:44:47] Und an öffentlichen Orten und ich hab mir die Buchhandlung rausgesucht also meine von der Ich immer bin Auch [01:44:56] eine schöne Metapher eigentlich. [01:44:58] Das ist so nah, so realistisch. [01:45:03] Und diesen Blick kenne ich natürlich ... Diesen verlorenen Blick, diese Nichtorientierung und Verankerung. [01:45:11] Klar, den habe ich aufgesaugt, diesen Blick. [01:45:15] Sie im Raum stehen sich das angucken. [01:45:17] Ich fand es ein ganz toller Aktion! [01:45:21] Darüber haben wir uns sozusagen kennengelernt. [01:45:25] Das sind die von der Stiftung so unfassbar tolle Menschen und kreative Menschen. [01:45:33] Und lustige Menschen auch. [01:45:39] Eigentlich, wenn ich in Köln drehe, gehe ich sie besuchen. [01:45:45] Die machen jetzt auch was Großes im Philharmonie. [01:45:48] Ich glaube es ist am zehnten November. [01:45:51] Das haben Sie schon ausprobiert... weil Musik natürlich auch heilt. [01:45:58] Da ist so ein Experiment, dass man bei klassischer Musik Knöpfe drückt muss man aber nicht ... Welche Erregung wann stattfindet sozusagen? [01:46:10] Also es sind Arbeiten mit ganz vielen, also mit verschiedenen Wissenschaftlern zusammen natürlich mit den ganzen Nobelpreisträgern und die sehe ich dann auch alle und da denke Das zum Beispiel, da denke ich. [01:46:25] Ist das geil! [01:46:25] Da kommt dann diese Sabine so vom Land von Wald und steht da mit diesen tollen Typen die echt was drauf haben. [01:46:34] Und die erklären mir etwas? [01:46:36] Für den Moment habe ich gelernt zu tun als wenn ich was verstehe. [01:46:40] Wie versteh' ich denn auch tatsächlich im ersten Moment was? [01:46:45] Unterhalte mich mit denen. [01:46:48] Die haben natürlich da auch so Geräte Das können nur Physiker bedienen und das können gar keine Herzte bedienen. [01:46:54] Also es ist Wahnsinn! [01:46:56] Was müsste sich gesellschaftlich und politisch ändern, um auch das Stigma Demenz besser zu verstehen? [01:47:06] Aber auch Betroffene besser zu unterstützen? [01:47:10] Es ist übrigens natürlich auch wieder, dass es im Schaumbereich feststeckt... bei einer Familie aufgeschlossene Familie Akademiker. [01:47:24] Da wurde, dass der Mann jetzt dem Alzheimer hat. [01:47:27] das durfte nicht gesagt werden. [01:47:29] Das muss man sich mal vorstellen. [01:47:33] und auch der Umgang mit meiner Mutter den fand ich auch ziemlich unmöglich. [01:47:41] Also das geht jetzt wieder in das Verhalten rein. [01:47:47] also... Klar sind alle unsicher, aber du kannst zu einem dementen Menschen nicht sagen. [01:47:53] Na? [01:47:53] Erkennen Sie mich gar nicht mehr! [01:47:55] Das ist ja komisch und ich habe dann doch manchmal auch ein bisschen einen Wut. [01:48:01] und ich hab dann gesagt, jetzt stellen sie sich einfach vor. [01:48:04] Es ist ja wohl möglich wer sie sind und fragen dich das merkt die bekommen doch mit dass meine Mutter nicht mehr alles versteht Und es ist auch keine schöne Art so zu reden, also kann man auch daran arbeiten. [01:48:19] Aber jedenfalls ja wenn man Menschen die nicht, wo der Verstand sich auflöst den sagt man zu denen ist man erstmal freundlich weil sie wirklich alles nur noch über ihre Sinne aufnehmen können. [01:48:32] und das tun Sie! [01:48:33] Sie sind wach auf einer anderen Ebene dass man ihnen einen guten Tag sagt, sagt wenn man isst kein... Wenn es geht, nicht so viele Fragen stellt und bloß nicht. [01:48:42] Möchten Sie lieber ein Eis oder einen Kaffee? [01:48:44] Oder ein Eiskafé plus ein Stück Kuchen? [01:48:46] Und wenn's der Kuchen ist möchten sie vielleicht Kirsche oder Moen oder Schokolade oder uns mit Sahne dazu. [01:48:52] also das geht alles nicht sondern am besten ist du magst auch Käsekuchen so gerne. [01:48:58] Komm wir essen beide Käsekuchern sowas! [01:49:01] Also dass man mit einfachen Sätzen arbeitet. [01:49:05] bei meiner Mutter muss ich sagen... Ich war sehr überrascht Weil der Humor lange ausgesetzt hatte, der kam plötzlich wieder. [01:49:15] Und das Humor bedeutet ja dass man eine Distanz zu sich haben kann. [01:49:20] Ich habe gedacht was ist los jetzt? [01:49:22] kommt der Verstand, aber das war toll. [01:49:25] Das ist einfach glaube ich weil der Druck wegfiel sich irgendwie verhalten zu müssen dass man den Menschen ganz klar zu verstehen gibt am besten küsst man sie ganz viel streichelt sie ganzviel kämpft. [01:49:37] es ist körperlich dass man ihnen ein gutes Gefühl gibt dass sie tolle Leute sind. [01:49:44] und bei meiner Mutter in dem Nebenzimmer Und da war ein reger Wechsel, also das heißt die Damen verstarben so am laufenden Meter ungefähr. [01:49:56] Und dann habe ich zu meiner Mutter gesagt als ich sie besucht hab, du hör mal mita, ist er drüben schon wieder einen Wechsel? [01:50:04] Sagt sie ja weiß auch nicht was mit der ist und so. [01:50:07] Dann habe ich sie gesagt na gut dass du nicht in das Zimmer gezogen bist Und dann hat die einen Lachanfall gekriegt und wir haben uns da halt dort drüber gelacht. [01:50:18] Ich habe mich so gefreut, also man kommt dran in ein paar Momente. [01:50:28] Was müsste sich politisch ändern? [01:50:32] Es muss mehr geforst werden es muss mehr Aufklärung. [01:50:40] Die hinken ja der Krebsforschung, dreißig Jahre hinterher. [01:50:46] Gefährliche Zeiten für die Forschung glaube ich, die auf uns zukommen. [01:50:50] Also die Forschungsgläubigkeit ist nicht so populär momentan. [01:50:54] Ich [01:50:54] bin gerade ab und leide noch. [01:50:56] Deshalb sage ich nur spenden, spenden auch um das alles bezahlen zu können diese Aufklärung dass man dass man das nicht dämonisiert, diese Erkrankung. [01:51:12] Also es ist was ganz Schlimmes. [01:51:17] aber Angst ist ja so ein fürchterlicher Faktor und den kann man durch Wissen etwas eindämmen, dass man sich klarer verhalten [01:51:27] kann... Ja auch durch Konfrontation und Begegnungen? [01:51:29] Ganz genau! [01:51:30] Dass man sie nicht wegsperrt. [01:51:33] Dass man ganz klar bei allem kein Mensch ist nur seine Diagnose Ein Mensch ist mehr als Alzheimer. [01:51:42] Und dass man wahrscheinlich wirklich viel über Verhaltensformen... Also es gibt so viele Bücher, es gibt übrigens ein ganz tolles Buch der jetzt auch Botschaft auf einer DZNE gefördene Jo Pfeiler. [01:51:55] Der ich denke nicht dran heißt das Buch. [01:51:59] Der hat sozusagen eines Frühdemenz bekommen einen Moderator, der hat ran moderiert und er glaube die Diagnose schon mit neun fünfzig bekommen Und ... [01:52:10] Palatibel auch. [01:52:12] Ganz [01:52:13] toll, der ganze Typ ist toll! [01:52:15] Der ist auch in sehr vielen Talkshows, weil dem geht es wahrscheinlich durch die... Ich müsste Ihnen das mal fragen, durch das Lampenfieber so dass da ein Konzentrationsschub dann auch ist. [01:52:26] Also er arbeitet bei der ZV also für die Künstlervermittlung. [01:52:33] Ich weiß nicht genau was er da macht aber auf jeden Fall. [01:52:35] Bei den Schauspielern ist er im München? [01:52:39] Und dieses Buch ist zum Beispiel sehr empfehlenswert, weil es ist ganz toll und ganz einfach geschrieben. [01:52:47] Also z.B. [01:52:49] ein Beispiel er will sich einen Röhrei machen und weiß auch dass man da, da mag er Paprikapulvern das weiß ich alles kann Butter und das alles noch Und Milch und dann macht er das auch. [01:53:07] Dann machte sich das auf den Teller und denkt, es schmeckt merkwürdig. [01:53:13] Das schmeckt irgendwie... Ich weiß nicht, das schmeckt nicht hier überall. [01:53:16] Und dann merkt der hat die Eier vergessen. [01:53:19] Also das ist ein gutes klassisches Beispiel. [01:53:25] Dadurch dass er so konkret schreibt kann man so ein bisschen in die in die Welt des Denkens und des Fühlen eines Demenzkranken einleben. [01:53:40] Also ich hab das natürlich auch verschlungen, weil ... meine große Frage ist ja auch immer was hat meine Mutter empfunden? [01:53:47] Und ich habe mir gedacht, ich will nur nicht dass sie Angst hat, sie soll keine Angst haben. [01:53:53] Manche Sachen... Und es ist übrigens dann auch manchmal sehr lustig. [01:53:57] Ich hatte ihr als ich so viel dann, ich hab in Frankreich getreten und konnte sie selten besuchen von Joseph dann immer für jede Woche ein Päckchen aufgeben lassen. [01:54:06] Da kannst du ja nicht viel reinschicken, außer eben so ein Halstuch und so was. [01:54:14] Ein schönes Tuch habe ich hier geschickt. [01:54:17] Als ich dieses nächste Mal besucht hab, da hat sie sich gemerkt... Tuch war hergekommen und das hatte ich natürlich zusammengefaltet, damit es in diesen vertierten Umschlag passt. [01:54:27] Und dann kam sie mir stocksteif entgegen weil sie das gefaltete Tuch um die Schultern hatte was natürlich ... Sie musste ganz steif laufen, damit das nicht runterfällt! [01:54:36] Ich musste so lachen... Da war ich dann, da war ich Gott sei Dank endlich mal an einem Punkt wo ich auch adäquat immer reagieren konnte dass sich ähm.. Ich habe gelacht mich gefreut aber gesagt Mami dir steht dieses tuch so gut. [01:54:51] und jetzt guck ma Weißt du, was das verrückt an dem Tuch ist? [01:54:54] Das kann man ganz viel machen. [01:54:56] Dann hab ich es hier ausgefaltet und das fand sie dann ganz toll, dass er so groß wurde. [01:55:01] Und so ... Also, das ist jetzt oben nämlich selber zu loben. [01:55:04] aber ich habe zehn Jahre Zeit gehabt zum Üben. [01:55:06] also das sind die Sachen wie man schön mit denen umgehen kann, dass man nicht auch Fehler hinweist oder ungeduldig wird. [01:55:14] Oder dann auch solche Sachen. [01:55:16] natürlich kann der Haushalt funktioniert und ich hab immer gesagt, ich sauge jetzt. [01:55:20] Sowas Blödes! [01:55:21] Ich konnte doch in ... Ja, der ist schwerhörig. [01:55:23] Ich konnte noch in den Saugen als sie geschlafen hat. [01:55:25] Also man muss ein bisschen pfiffig werden. [01:55:29] Dietrich Grönemeyer hat auch einen Buch darüber geschrieben bei, mit dem sind ja beide Eltern auch in Demenz erkrankt. [01:55:34] also gibt ja nur verschiedene Demenzformen. [01:55:39] Und dann ist wenn man da auch als Betroffener und Angehöriger die oder auch eben einfach nur als Begegnung, dann ein bisschen die Scham verliert. [01:55:49] Da kann man eine gute Zeit haben und auch mit sich selber. [01:55:56] Tatsächlich wäre jetzt auch einer meiner Fragen gewesen. [01:55:59] Gibt es eine Organisation? [01:56:01] Eine Literatur? [01:56:02] Eine Person, die du unseren Hörerinnen empfehlen würdest? [01:56:09] Ich denke nicht dran, oder Jo Pfeiler könnten sagen. [01:56:11] Ja [01:56:11] das könnte ja unbedingt... Also ich denke nicht daran. [01:56:13] von Jo Pheiler über Demenz finde ich ein ganz hervorragendes Buch. [01:56:19] Ich bin einen Riesenfan von Siri Hufstedt und da... Und das ist auch jedem wie zahlen Menschen der gerade in also der schlimme Verluste erlebt hat auch sehr zu empfehlen dass es Siri Huffstedts ja Und jetzt weiß ich den Titel nicht. [01:56:41] Geister, das heißt was mit Geistern zu tun? [01:56:45] Es reicht hier nach. [01:56:46] Das ist nämlich wirklich ein wunderschönes tröstendes Buch und diese Frau ist so intelligent und es macht auch eine Riesenfreude und tröstet! [01:57:00] Es hilft, tröstets, macht Freude... bringt ein zum nachdenken. [01:57:09] Das sind doch die Sachen, die wichtig sind oder? [01:57:11] Also dass man sich lebendig fühlt und aufgehoben fühlt. [01:57:17] Und ansonsten... Ja ich finde, man kann sich natürlich um so viel kümmern. [01:57:25] Also erstmal persönlich ist es ja bei mir tatsächlich die Demenz- und die Trauer. [01:57:31] Aber Themen... Ich finde natürlich auch Amnesty International Und also unterstütze ich einen Unterstützensbettenverein, ganz tolle aufregende kluge Menschen arbeiten dort. [01:57:45] Aber so in Berlin... Ich finde die großen Gefahren sind ja nun mal Armut und ich finde auch was Frauen angetan wird, was in der letzten Zeit wieder in Berlin passiert ist oder was in dieser tollen Serie hervorkam Adolescence das macht mich einfach sprachlos wie das wieder zunimmt. [01:58:07] Ein Mann denkt, der hat das Recht eine Frau umzubringen. [01:58:11] Einfach weil er ein Mann ist. [01:58:13] und deshalb würde ich bei die Berliner Tafel noch hervorheben und das Hilfstelefon Gewalt gegen Frauen. [01:58:22] Die Berliner Trafel-Gründerin Sabine Wert war ja auch zu Gast? [01:58:26] Ja! [01:58:27] Ach, dass ihr die anhört. [01:58:28] Wie toll! [01:58:29] Da fährt ein Freund von mir... Mein Mann macht es oft und einen Freund und ich wollte da mit ausfahren. [01:58:36] Ja, ganz tolle Organisationen. [01:58:38] Auch die erste Tafel in Deutschland gewesen? [01:58:40] Ja. [01:58:42] Sehr beeindruckend und dann so unten aus. [01:58:45] Wenn der Aufzug dir jetzt aufgeht, liebe Sabine... Wo geht's für dich weiter? [01:58:52] Ich hab heute einen ganz tollen Tag weil ... Ungefähr in der Stunde kommt eine ganz enge Freundin von mir, die lebt in Düsseldorf und dreht hier in der Nähe. [01:59:03] Und sie kommt für zwei Tage und ich freue mich wahnsinnig, dass sie kommt. [01:59:07] Ach wunderbar! [01:59:08] Meine Friederin geht das. [01:59:10] Sehr gut liebe Sabine super schön, dass du da warst. [01:59:13] Aber ich habe mich auch sehr gefreut. [01:59:14] Ich denke man denkt natürlich immer... Ich hab das unwesentliche erzählt, das wesentliche liegen gelassen. [01:59:22] Also, wenn du das immer denkst ... Ich [01:59:24] denke seitlich immer. [01:59:26] Aber ich hatte das Gefühl, dieses Gespräch war tief, es war reich und warm! [01:59:33] Ich hätte auch gerne noch so viel mit dir über Schauspielerei sprechen wollen, über Impro-, Übererfahrung am Set und was das mit einem selber macht. [01:59:42] Ja. [01:59:42] Das machen wir vielleicht ein anderer Mal entweder. [01:59:44] Da hab' ich mich genau. [01:59:45] Ich kann nur also zum Spielen... Es ist wirklich eine Vervielfältigung von Leben. [01:59:51] Das ist eigentlich die große Freude daran, dass man durch so viel durch kann. [01:59:56] Und ich bin am Anfang vor mir weg und fand das das Interessante. [02:00:02] Und inzwischen finde ich es eigentlich irre, dass ich mich mitnehmen kann. [02:00:06] Wow! [02:00:07] Aber das nehmen wir bitte auch in den Geschichtsbücher. [02:00:10] Also Roger Willemsen sagt, man kann das Leben nicht verlängern aber verdichten. [02:00:14] Und Sabine Vitua sagt Man kann das leben vervielfältigen. [02:00:18] Ja gerne [02:00:21] Wunderschön. [02:00:25] Vielen Dank! [02:00:26] Ich danke dir, Lieber Raul. [02:00:30] Danke fürs Mitfahren. [02:00:32] Wenn ihr mögt und euch diese Folge Spaß gemacht hat, bewerte diese Folge bei Apple Podcast, Spotify oder wo auch immer ihr zuhört. [02:00:41] Alle Links zur Folge sowie die Menschen, die mich bei diesem Podcast unterstützen findet ihr in den Show notes. [02:00:48] Schaut da gerne mal rein. [02:00:52] Wenn ihr meine Arbeit unterstützen möchtet, würde ich mich freuen euch bei Steady zu begrüßen. [02:00:57] Mit einer Steady-Mitgliedschaft bekommt ihr exklusive Updates von mir und die Gelegenheit mich zweimal im Jahr persönlich zu treffen. [02:01:07] Im Aufzug ist eine Produktion von Schönelein Media. [02:01:10] Ich freue mich auf das nächste Mal hier im Aufzug. 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Dieser Podcast ist eine Produktion von Schønlein Media.
Produktion: Fabian Gieske, Judith Stiegler-Trost
Schnitt und Post-Produktion: Hanne Pasdzior
Coverart: Amadeus Fronk
